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Brandkatastrophe in Wien: Viele Bewohner stehen nun mit leeren Händen da

370 Bewohner mussten woanders übernachten. Der Brand zerstörte 123 Wohnungen.
370 Bewohner mussten woanders übernachten. Der Brand zerstörte 123 Wohnungen. ©APA
Die Habseligkeiten der Bewohner des großen Mehrparteienhauses in Wien-Simmering fielen den Flammen zum Opfer.
Verheerender Großbrand
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Brand in Simmering - Teile des Dachs eingestürzt

Ein Feuer im Dachgeschoß eines großen Mehrparteienhauses in Wien-Simmering hat sich am Samstag rasch ausgebreitet und zu einem Großbrand entwickelt. Die Rauchsäule war kilometerweit in Wien zu sehen. Der Schaden ist enorm. Der Brand zerstörte 123 Wohnungen. 370 Bewohner mussten woanders übernachten. Alle Bewohner wurden in Sicherheit gebracht, stehen nun aber nun teils vor den Trümmern ihrer Existenz.
Etwa Familie B. aus dem 4. Stock: „Ich war mit meiner Schwester, meinem Baby und meinen drei weiteren Kindern (1, 11, 13) zu Hause, als der Brand ausbrach. Die Feuerwehr hat uns aus der Wohnung gerettet. Wir haben kein Essen, keine Kleidung, nichts mehr“, wird die Mutter Ludmilla B. von OE24.at zitiert.
„Diesen Muttertag werden wir so schnell nicht vergessen, wir haben in einer Pension übernachten müssen – und alle unsere Sachen sind noch in der Wohnung“, schildert Vater Igor B. das verheerende Feuer auf “Krone.at”.
Ein anderer Mieter, der Koch Sani V., war laut OE24.at in der Arbeit, als das Feuer ausbrach und wird so zitiert. „Ich habe eine Dachgeschoßwohnung und konnte schon von Weitem sehen, dass alles hin ist – meine Papiere, meine Erinnerungen, nichts wird mehr da sein. Mein ganzes Leben ist weg.” Dann bricht er in Tränen aus.

Flucht übers verrauchte Stiegenhaus

Viele hatten bei ihrer Flucht über das verrauchte Stiegenhaus nur Handy und Geldtasche bei sich. 190 Wohnungen mit 370 Menschen sind von dem verheerenden Brand betroffen. Eine 87-jährige Frau sowie eine vierköpfige Familie wurden verletzt. 150 Betroffene kamen in einem Notquartier auf der Triester Straße unter. Laut Feuerwehr-Sprecher Gerald Schimpf konnten inzwischen die ersten Bewohner wieder in das Mehrparteienhaus zurück kehren. Die Wiener Feuerwehr werde, so Schimpf im “Wien Heute”-Interview, alles unternehmen, dass alle Bewohner so schnell wie möglich wieder in ihr Zuhause zurückkehren können.

200 Feuerwehrmänner kämpften gegen das Feuer

Der Brand im Dachgeschoß des Komplexes Simmeringer Hauptstraße – Enkplatz – Sedlitzkygasse wurde gegen 10.00 Uhr entdeckt. Das Feuer breitete sich rasch aus und entwickelte sich zu einem Großbrand. Binnen weniger Stunden war der gesamte Hausdachbereich in Flammen, was zu dessen teilweisen Einsturz führte. Die Rauchsäule war kilometerweit in Wien zu sehen. Die Wiener Feuerwehr kämpfte mit knapp 200 Mann – auch Einheiten aus Niederösterreich waren im Einsatz – gegen den Brand. “Brand aus” wurde gegen 21.45 Uhr gegeben.

Nach dem verheerenden Brand haben nun die Ermittlungen der Brandgruppe des Landeskriminalamteszur Ursache begonnen. Die Ursache für das Feuer ist weiterhin unklar. Das Feuer dürfte jedoch am Hausdach ausgebrochen sein.

(Red.) (APA)

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