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Boston-Marathon: Vorarlbergerin kurz vor der Explosion im Ziel

Vor dem lauf in Vorfreude auf den großen Lauf: Tanja Starl
Vor dem lauf in Vorfreude auf den großen Lauf: Tanja Starl ©Privat
Feldkirch - Tanja Starl aus Feldkirch hat am Boston-Marathon teilgenommen. Im Gespräch berichtet sie.

Mit der Teilnahme am Boston-Marathon erfüllte sich die Wahlfeldkircherin Tanja Starl einen Lebenstraum. Dabei schaffte sie auch noch ihr persönliches Ziel, nämlich eine neue Bestleistung; sie bewältigte die 42 Kilometer und 195 Meter in drei Stunden und 27 Minuten. Doch nach den tragischen Ereignissen kann sie sich nicht mehr darüber freuen; sie ist einfach froh, dass ihr und ihren Begleiterinnen nichts passiert ist, wie sie im VN-Gespräch betont.

Perfekte Organisation

„Grundsätzlich war die ganze Organisation und auch der Tag perfekt. Vom Aufstehen bis zum Lauf war alles super. Dort fühlte man sich immer sicher und alles war bestens organisiert“, so Starl:  „Die Stimmung an der Strecke war sensationell.“ Beim Zieleinlauf habe sie noch an ihre beiden Freundinnen gedacht; die 35-Jährige hatte erwartet, dass diese auf der Tribüne sitzen würden, was sie – nachträglich gesehen: zum Glück – aber nicht taten.

Rechtzeitig gegangen

Entgegen ihrer Gewohnheit ruhte sich Starl nach dem Zieleinlauf nur kurz aus – auf einer Gehsteigkante 50, 60 Meter vom Ort der später folgenden, ersten von zwei Explosionen entfernt. Nachdem ihr zu kalt geworden war, raffte sie sich schnell wieder auf und traf sich mit ihren Begleiterinnen. Gemeinsam gingen sie zur U-Bahn. Dort konnten sie nicht mehr einsteigen, weil die Station evakuiert wurde: Warum dies geschah, war ihnen nicht klar. Auf dem Weg zum Hotel bemerken Starl und ihre Begleiterinnen ein starkes Polizeiaufkommen – und erfuhren bald, was passiert war: Auf der Zielgerade des Marathons hatte es Explosionen gegeben. In ihrer Unterkunft, dem Hotel Cambridge, wurden dann auch erste Berichte, wonach es Tote gegeben haben soll, zur Gewissheit.

Vor der Explosion im Ziel

Beeindruckt zeigt sich Starl  am Tag danach im Gespräch mit den VN vom Vorgehen der Sicherheitskräfte und dem Verhalten der Menschen: „Es gab zu keinem Zeitpunkt eine Panik. Alles hat extrem schnell funktioniert.“ Im Nachhinein realisiert die Läuferin auch, wie viel Glück sie hatte: „Wenn ich die Videos anschaue und zurückrechne, sehe ich, dass ich das Ziel kurz vor der Explosion erreicht habe.“

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