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Boot mit sieben Insassen gesunken

Nur einem glücklichen Zufall ist es zu verdanken, dass alle sieben Insassen entdeckt und gerettet wurden, nachdem ihr Boot in der Nacht auf Samstag auf dem Bodensee gesunken war.

Der vermutlich betrunkene Bootseigner wollte trotz heftigen Gewittersturms von Lindau ins schweizerische Altenrhein fahren. Kurz vor Mitternacht sank das offene Motorboot mitten im Bodensee in der Nähe der Rheinmündung: Der Seegang hatte so zugenommen, dass die Wellen über das Boot schlugen. Die Bootsinsassen konnten sich teilweise nur mit ihrer Badehose bekleidet ins Wasser retten.

Ein Zufall, so die zuständige Polizei Lindau, dass einer der Bootsinsassen, ein 24-jähriger Deutscher aus Frankfurt, gegen 1 Uhr von der Besatzung der Fähre „Euregia“ im Wasser treibend entdeckt wurde. Der Kapitän der „Euregia“ konnte kurze Zeit später noch zwei Schweizerinnen im Alter von 32 und 34 Jahre retten.

Die inzwischen alarmierte Polizei Lindau löste internationalen Seenotalarm aus. An der Suche beteiligten sich insgesamt 16 Boote der Wasserrettung, Feuerwehr, Technischem Hilfswerk sowie Wasserschutz- und Seepolizei-Einheiten aus Österreich, Baden-Württemberg und Bayern. Die Boote wurden durch den Schweizer Rettungshubschrauber Rega unterstützt. Der 34-jährige Schweizer Schiffseigner wurde von einem Boot der Österreichischen Wasserrettung im Wasser aufgefunden und gerettet Gegen 2.40 Uhr wurden die drei bis dahin noch Vermissten durch eine Landstreife der Gendarmerie auf dem Rheindamm angetroffen. Somit konnte die Suchaktion gegen 3 Uhr erfolgreich beendet werden.

Das versunkene Motorboot hatte nach Angaben des Eigners von ca. 100.000 Euro. Außer ihm und dem Schiffsführer wurde niemand verletzt. Der Eigner, der als einziger an Bord ein Bodenseeschifferpatent besaß, musste nach seiner Rettung erneut zum Arzt: Wegen Trunkenheit am Steuer wurden zwei Blutentnahmen angeordnet.

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