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Boni: "Es wird ein Nervenspiel"

Der Olympia-Zweite Finnland und die USA sind bei der Eishockey-WM in Russland auf dem Weg ins Viertelfinale. Österreich steht am Freitag in der Relegation vor einem Pflichtsieg gegen Norwegen.

Zum Auftakt der Zwischenrunde am Donnerstag gewann Finnland in Moskau 2:0 gegen die Schweiz, die Amerikaner kamen in Mytischi zu einem 4:2 über die Slowakei. Die Sieger brauchen maximal noch einen Erfolg zum Weiterkommen, während die Verlierer jeweils die zweite Niederlage kassierten.

Am Abend nach dem 0:6-Debakel gegen Schweden zeigten sich die Schweizer zwar in der Abwehr verbessert, in der Offensive aber erneut zu harmlos. Während die Eidgenossen in vier Turnierspielen erst vier Tore erzielten, sicherten Tuomo Ruutu (52.) und Ville Peltonen (60.) per Schuss ins leere Tor den späten Erfolg der Finnen. Nur 16 Stunden nach dem unglücklichen und Kräfte zehrenden 4:5 gegen Kanada konnten die Slowaken nur ein Drittel lang an ihre tolle Leistung anknüpfen. Der Weltmeister von 2002 bestimmte zu Beginn die Partie, die Tore aber schossen Andrew Hutchinson (9.) und David Backes (13.) in Unterzahl für die Amerikaner. Zdeno Chara (14.) verkürzte zwar, doch Supertalent Phil Kessel (25.) und Brandon Bochenski (33.) entschieden die Partie für das US-Team.

Deutschland hat mit einem 2:0-Sieg gegen den elffachen Weltmeister Tschechien für die erste Sensation bei der Eishockey-WM gesorgt. Dänemark verpasste gleiches in der Zwischenrunden-Gruppe beim 2:5 gegen Schweden nach einer 2:0-Führung.

ÖEHV-Team vor Pflichtsieg gegen Norwegen in WM-Relegation
Der Weg nach Quebec und Halifax zur WM 2008 führt für die österreichische Nationalmannschaft über Norwegen. Zum Auftakt der WM-Relegation ist am Freitag (14:15) ein Sieg gegen die Skandinavier Pflicht, will man nicht gegen die stärker eingeschätzten Teams aus Lettland (Sonntag) und der Ukraine (Montag) noch mehr unter Druck geraten. Im Tor steht wieder Reinhard Divis. “Das ist ein Gegner auf unserem Niveau, es wird ein Nervenspiel”, meinte Teamchef Jim Boni. “Wir brauchen ein Erfolgserlebnis. Norwegen ist gut, aber wir brauchen keine große Angst haben. Jeder muss 120 Prozent geben. Wir werden bekommen, was wir verdienen”, appellierte er an den Kampfgeist seiner Mannschaft. Boni fordert daher mehr Zug zum Tor und mehr Verkehr davor, die Sturmlinien lässt er unverändert.

Link zum Thema:
Eishockey-WM 2007

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