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Bombay wendet sich dem Wiederaufbau zu

Zehn Tage nach dem Ende der Terroranschläge in der indischen Wirtschaftsmetropole Bombay (Mumbai) stehen die Zeichen auf Wiederaufbau. Das jüdische Gemeindezentrum Chabad und das Luxushotel Taj Mahal sollen wieder eröffnet werden.

Beide gehörten zu den Zielen der Angriffe vom 26. bis 29. November mit über 170 Toten und mehr als 200 Verletzten. “Wir bleiben im gleichen Gemeindezentrum und werden es sogar noch schöner aufbauen als es vorher war”, sagte Rabbiner Dov Goldberg am Dienstag.

“Der Sieg über den Terrorismus ist es zu zeigen, dass wir nicht aufgeben”, sagte Goldberg der Nachrichtenagentur AP. Das Gemeindezentrum solle baldmöglichst mit verstärkten Sicherheitsvorkehrungen wieder öffnen. Die Terroristen hatten das Gemeindezentrum zwei Tage besetzt gehalten und dabei sieben Ausländer jüdischen Glaubens getötet. Unter den Opfern waren auch der amerikanisch-israelische Rabbiner Noach Holtzberg und dessen Frau Rivka. Goldberg, den die ultraorthodoxe Bewegung Chabad-Lubawitsch inzwischen zum Nachfolger bestimmt hat, sagte, er wolle Holtzbergs Mission erfolgreich fortsetzen.

Die Eigentümer des Taj-Mahal-Hotels erklärten unterdessen, die Einrichtung solle renoviert und baldmöglichst mit einem konfessionsübergreifenden Gottesdienst wieder eröffnet werden. Das 105 Jahre alte Hotel wurde von den Terroristen schwer beschädigt; bei den Gefechten wurden Wände zerlöchert, einige Gebäudeteile gerieten in Brand. Wie viel Zeit die Instandsetzung beanspruchen wird, war zunächst nicht absehbar. Doch nach Abschluss der Arbeiten werde das Hotel zur Ehre der Opfer der Terrorangriffe wieder in vollem Glanz erscheinen, erklärte der Chef der Hotelgruppe, Raymond Bickson.

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