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Bösch: "Kreuz gehört ins Klassenzimmer"

Harsche Kritik der Ländle-FP.
Harsche Kritik der Ländle-FP. ©VOL.AT/Dietmar Stiplovsek
Die Vorarlberger FPÖ meldet sich im wieder aufgeflammten Disput um das Kreuz in der Klasse zu Wort: Landesparteiobmann Reinhard Bösch spricht von einem "unwürdigen Schauspiel" und betont, dass das Kreuz in die Klasse gehöre.
Kurz stellt klar: "Kreuz bleibt"

Aus Sicht der Ländle-FPÖ handelt es sich bei der Diskussion um das Kreuz in der Klasse um ein “unwürdiges Schauspiel”: “Wenn SPÖ-Staatssekretärin Duzdar meint, dass das Kreuz in den Schulklassen keine Berechtigung mehr habe, dann ist ihr entschieden zu widersprechen. Das Kreuz gehört zu unserer christlich geprägten Leitkultur, Identität und Lebensart. Wir dürfen nicht zulassen, dass dieses Symbol plötzlich nicht mehr geduldet wird in unserem Land, als falsche verstandene Geste jenen Menschen gegenüber, die aus einem anderen Kulturkreis in unser Land gekommen sind“, so Ländle-FP-Obmann Bösch.

“Kurz offenbar in alter ÖVP-Manier umgefallen”

Das Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst sei laut Bösch zudem nur “halbherzig” geplant. “Wenn SPÖ und ÖVP das Kopftuch lediglich für Richterinnen, Staatsanwältinnen und Polizistinnen verbieten wollen, dann wird genau der wichtigste Bereich, nämlich der der Schulen ausgeklammert“, so Bösch, der hier vor allem von Integrationsminister Sebastian Kurz enttäuscht ist. “Noch vor einigen Tagen hat Kurz das Kopftuchverbot speziell an Schulen gefordert. Nun ist er offenbar in alter ÖVP-Manier umgefallen.“

FPÖ “ohne Wenn und Aber” für Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst

Die Freiheitlichen hingegen würden “ohne Wenn und Aber” für ein Kopftuchverbot im öffentlichen Dienst und “somit selbstverständlich auch” an Schulen eintreten. Bösch verweist in diesem Zusammenhang auf einen entsprechenden Antrag, den die Vorarlberger Freiheitlichen bereits im Landtag eingebracht hätten.

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