Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Börsenentwicklung

Die Weltwirtschaft dürfte sich im laufenden Jahr langsamer entwickeln als 2018. Dazu kommen viele politische Unsicherheiten wie der Brexit und die Lage in Italien. Deshalb rechnen Experten mit einer höheren Volatilität.
Mehr zum Thema

Die Weltwirtschaft hat im vergangenen Jahrihren Höhepunkt erreicht und wird sich im Jahr 2019 schwächer, aber dennoch solide entwickeln. Eine erhöhte Schwankungsintensität an den Aktienmärkten ist in dieser sehr späten Phase des Wirtschaftszyklus es, in der wir uns derzeit befinden, typisch. In diesem Umfeld bleiben Aktien weiterhin attraktiv. Die Bewertungsniveaus sind günstig und vor allem in Europabesteht ein starker Attraktivitätsvorsprunggegenüber Anleihen. Gegen Ende des Jahres2018 wurden die existierenden Unsicherheiten und Datenschwächen an den Aktienmärkten bereits eingepreist. Wenn sich also einige Herausforderungen, wie etwa die Handelsthematik, Brexit oder die Budgetplanung Italiens lösen lassen und sich die Weltwirtschaft unseren Erwartungen gemäß entwickelt, rechnen wir zumindest für das erste Halbjahr mit positiven Aktienmärkten. Große, tägliche Kursbewegungen und somit eine hohe Schwankungsintensität werden uns in diesem Jahr erhalten bleiben. Es gilt daher, vorsichtig und aktiv zu sein sowie Risiken und liquide Anlageklassenbreit zu streuen. Gerhard Burtscher, Vorstandsvorsitzender Bank für Tirol und Vorarlberg AG (BTV)

Die globale politische Großwetterlage hat 2018ihre Wirkung gezeigt. Die Wertentwicklung der meisten Anlageklassen war unbefriedigend. Die Experten der Erste Asset Managementsehen Anzeichen, dass die Weltwirtschaft 2019zwar einen etwas langsameren Gang einlegen wird. Insgesamt wird global betrachtet ein kräftiges Wachstum in Höhe von etwa 3,25Prozent erwartet. Vor dem Hintergrund der gefallenen Aktienkurse und Notierungen bei Unternehmensanleihen sind die Rendite-Chancen für Anleger intakt. Mögliche Störfeuerkönnten erneut zu höheren Schwankungen führen. Unterstützung kommt von der Zinsfront. So lange die Inflation in den entwickelten Volkswirtschaften niedrig bleibt, haben die Zentralbanken den Spielraum, im Fall einer drastischen Verschärfung des Finanzumfeldes bei Zinsanhebungen zu pausieren. Im Euroraum war für die zweite Hälfte 2019 eine erste Zinsanhebung der EZB erwartet worden. Ob es dazu kommt, ist fraglich. Niedrige Zinsen, stabile Dividenden und ein robuster Ausblick auf die Unternehmensgewinne 2019 machen Aktien zur attraktivsten Anlageklasse. Ines Frei, Wertpapierspezialistin, Vorarlberger Sparkassen

Die globale Konjunktur dürfte gut in das laufende Jahr 2019 starten. Jedoch wird mit dem Auslaufen der positiven Effekte durch die US-Steuerreform, weiteren zu erwartenden Handelsrestriktionen und die Normalisierung der amerikanischen Geldpolitik, die Weltwirtschaft im Verlauf des Jahres 2019 tendenziell abkühlen. Insbesondere in Europa gibt es mit dem noch immer ungewissen Ausgang des Brexit und der unsoliden italienischen Haushaltspolitik, Risiken, die sowohl die Finanzmärkte als auch die Konjunktur stärker belasten könnten. Eine eventuelle Einigung in den Handelskonflikten oder politischen Angelegenheiten könnte jedoch durchaus auch zu positiveren Konjunktur- und Marktentwicklungen führen. Im Jahr 2019 werden die Aktienmärkte von einer Mischung aus restriktiverer Geldpolitik und schwächerer Weltkonjunkturbelastet bleiben. Jedoch haben die Aktienmärkte teilweise ein schwächeres Konjunkturumfeld bereits eingepreist. Viele Investoren sind schon defensiver positioniert und die Aktienbewertungen sind deutlich attraktiver geworden. Direktor Toni Trojer, Leiter Investment Banking, Raiffeisenlandesbank Vorarlberg

Im heurigen Jahr dürften sich ein positiver Fiskalimpuls, ein niedriger Ölpreis sowie die EZB Geldpolitik als Stützfaktoren erweisen. Für Verunsicherung sollten weiterhin der Brexit, der Handelsstreit und Italiens Haushaltspläne sorgen. Vor diesem Hintergrund gehen wir davon aus, dass das BIP 2018 in Europa nur um 1,5 Prozentzulegen wird. In Österreich sollten noch 2,0Prozent erreicht werden. Der Handelskonflikt hat zuletzt eine neue Eskalationsstufe erreicht. Die Festnahme der Finanzchefin von Huawei hat an den Märkten neue Ängste um die sino-amerikanischen Handelsgespräche und weltweite Aktienverkäufe ausgelöst. Obgleich sich auch in Euroland das Makro-Klima 2019 abkühlen dürfte, bestehen aufgrund niedriger Bewertungen und einer immer noch expansiven Geldpolitik der EZB wieder selektive Erholungschancen. Sehr schwierig dürfte es für Hochzinsanleihen werden. Hier sorgen schon heute die abnehmende Gewinndynamik bei Unternehmen sowie das auslaufende EZB-Anleihenkaufprogramm für Druck. Ein Stimmungsumschwung dürfte eine Entschärfung des Handelsdisputs zwischen Amerika und China voraussetzen. Mag. Markus Praxmarer, Portfolio-Manager, Hypo Vorarlberg Bank AG

Nach einem überraschend schwachen Jahr 2018ist auch der Ausblick auf das kommende Börsenjahr2019 mit vielerlei Herausforderungen und Hindernissen, aber auch Chancen, gespickt. Die Märkte haben in den letzten Wochen bereits viele negative Nachrichten und Ausgänge eingepreist. Nichtsdestotrotz dürfte besonders der Jahresstart herausfordernd werden, da dort Wendepunkte bei vielen politischen Entscheidungenbevorstehen und vorsichtigere Ausblicke vonseiten der Unternehmen den Märkten zusetzen könnten. Anleger sind gut beraten, ihr Portfolio auf eine erhöhte Schwankungsbreite der Märkte vorzubereiten. Gleichzeitig stellen Anleihen nicht mehr den „sicheren Hafen“ der vergangenen Jahre dar – die Diversifikationsvorteilewerden deutlich abnehmen und höhere Inflationsraten führen möglicherweise zu negativen Kursentwicklungen. Alternative Investment-Produkte mit geringen Korrelationen zu Aktien und Anleihen sowie Gold stellen im kommenden Jahr unverzichtbare Portfoliobestandteile dar und sollten für nötige Stabilität im Portfolio sorgen. An den Aktienmärkten sollten US-Aktienihre europäischen Pendants outperformen. Betr. oec. Gerhard Hamel, Vorstandsvorsitzender ,Volksbank Vorarlberg

Wir befinden uns im 11. Jahr einer der längsten Börsenrallyes aller Zeiten, Handelskonflikte zwischen den USA und China sowie der Brexit schicken ihre Schatten voraus. Was bedeutet das alles für die Anleger? Lassen Sie mich dazu zuerst einmal klarstellen, dass auch das Jahr 2019der Euroraum von einer weiterhin guten Konjunkturentwicklung gekennzeichnet sein wird. Das Wirtschaftswachstum wird nur leicht von zwei Prozent 2018 auf 1,7 Prozent 2019 abnehmen. Erst 2020 wird die globale Abschwächung auf die europäische Wirtschaft spürbar durchschlagen. Aber wir befinden uns in der Spätphase des Wirtschaftszykluses, mit langsamen Anstiegen bei Inflation und Renditen. Das Potenzial für Kurssteigerungen bei risikobehafteten Assets ist begrenzt, die Volatilität steigt. Trotz des sich etwas eintrübenden makroökonomischen Ausblicks befindet sich das Konjunkturumfeld nach wie vor auf einem soliden Niveau. Zudem erweist sich die Gewinnsituation der Unternehmen als robust. Angesichts der schwelenden Themenkomplexe, die jederzeit zu Volatilitätsschüben an den Börsenführen können, belassen wir unser Anlagevotum bei Aktien jedoch unverändert auf „neutral“. Johannes Böhler, Landesdirektor Private Banking, UniCredit Bank Austria

Mehr zum Thema

Fill 1Created with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Jetzt im Fokus 2
  • Börsenentwicklung
  • Kommentare
    Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.