BO Amann verlangt Steuerbefreiung für nicht entnommene Gewinne 2008

Bregenz - Der RFW-Bundesobmann und FP-Wirtschaftssprecher, KO Fritz Amann, fordert den Finanzminister auf, alle Gewinne von 2008, welche im Betrieb bleiben, steuerfrei zu stellen.

Damit sollen das Eigenkapital der Betriebe und ihre Kreditwürdigkeit gestärkt werden.

Amann dazu: “Mit dieser Maßnahme könnte man mehr erreichen als mit halbherzigen Konjunkturpaketen oder Geldverschleuderungsaktionen wie der Verschrottungsprämie. Was die Betriebe wirklich brauchen, ist Eigenkapital, um über die Runden zu kommen. 2008 war ein hervorragendes Wirtschaftsjahr mit Rekordgewinnen. Dafür ist aber die Wirtschaft sprich Unternehmer und Arbeitnehmer verantwortlich und nicht die Politik. Daher sollen auch jene davon profitieren und nicht der Finanzminister. Die Wirtschaft braucht keine Verteilungs- und Subventionspolitik, sondern Luft zum atmen. Die hätte man jetzt, wenn man nicht wieder vom Finanzminister über Gebühr geschröpft würde.”

Auch wenn Pröll als gelernter Bauer davon ausgehe, dass die Wirtschaft nur mit Subventionen erfolgreich funktionieren kann, so solle er nun laut Amann als Finanzminister “den Hebel im Kopf umlegen” und erkennen, dass die Privatwirtschaft aus Leistung, Innovation, ordentlicher Buchführung und Einsatz bestehe. Die KMU´s seien Leistungsträger und keine Subventionsempfänger. Jeder Euro der einem genommen werde und dann über Umwege zurückkomme sei nur noch 10 Cent wert. Das müsse auch für “die selbsternannte Wirtschaftspartei ÖVP” klar sein, und so könne die Antwort auf die Finanz- und Wirtschaftskrise nur die sein, dass alle im Betrieb belassenen Gewinne von 2008 steuerfrei zu stellen sind, so der RFW-Bundesobmann, KO Fritz Amann, abschließend

Quelle: Presseaussendung RFW Vorarlberg

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