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BO Amann: "Krise muss mit innerbetrieblichen Vereinbarungen bewältigt werden!"

©VN/ Christian Stuppner
Bregenz - Die Krise dauert an, Massenentlassungen drohen und vom erhofften Silberstreif am Horizont ist nichts zu sehen.

Daher muss man rasch handeln und sich von den veralteten Modellen der Sozialpartnerschaft in Österreich verabschieden, so der RfW-Bundesobmann, Ing. Fritz Amann, in einer Aussendung.

Amann dazu: “Zur Bewältigung der Krise verlange ich eine temporäre Aussetzung der flächendeckenden Kollektivvertragsvereinbarungen. Betriebe müssen in ihrem Handeln frei werden und mit den Mitarbeitern die richtige Überlebensstrategie für ihr Unternehmen erarbeiten. Das geht nur auf Basis von Betriebsvereinbarungen und nicht auf Gewerkschaftsdruck aus Wien.”

Die Sozialpartner hatten die Chance eine Ausstiegsstrategie aus der Krise zu entwickeln und der Wirtschaft anzubieten. Leider hat man in der Bewältigung der Krise, wie übrigens auch die Politik, völlig versagt. Besonders der ÖGB hat sich als Verhinderer und Arbeitsplatzvernichter erwiesen, indem nicht einmal das Arbeitzeitgesetz neu mit seinen flexiblen Möglichkeiten in den Kollektivverträgen umgesetzt wurde, so die Kritik Amanns.

Daher muss nun die Wirtschaft die Sache selbst in die Hand nehmen. Dazu braucht es möglichste Flexibilität für eine Erfolgs- und damit Überlebensstrategie und keine gewerkschaftliche Knebelung. Darum verlange er auch diesen Befreiungsschlag, denn schließlich geht es um die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Österreichs und den damit verbundenen und noch vorhandenen Arbeitsplätzen, so der RfW-Bundesobmann, Ing. Fritz Amann, abschließend.

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