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Bluttat in Pizzeria: Kaltblütigkeit schockiert Kriminalisten

Das Motiv zur Bluttat in der Pizzeria ist laut Polizei weiterhin unklar.
Das Motiv zur Bluttat in der Pizzeria ist laut Polizei weiterhin unklar. ©APA/DOMINIK MANDL
Nach der Bluttat in der "Pizzeria Pitten" im Bezirk Neunkirchen schweigt der 31-jährige Beschuldigte laut Polizei weiterhin zu dem Vorfall.
Foto der Leiche per WhatsApp verschickt
Pizzeria-Betreiber erstochen

Nach der Bluttat in einer Pizzeria in Pitten (Bezirk Neunkirchen) am Montag ist der Beschuldigte (31) in die Justizanstalt Wiener Neustadt eingeliefert worden. Dem 33-Jährigen, den er getötet haben soll, wurden ersten Ermittlungsergebnissen zufolge mehrere Messerstiche in den Oberkörper zugefügt, teilte Erich Habitzl von der Staatsanwaltschaft mit. Eine Obduktion wurde angeordnet.

Beschuldigter wurde in Justizanstalt eingeliefert

Der Beschuldigte habe sich zur Tat selbst nicht geäußert, sagte Habitzl am Dienstag auf Anfrage. Es sei demnach bisher auch nichts zum Motiv bekannt. Eine Blut- und Harnprobe des 31-Jährigen soll klären, ob der Mann Alkohol oder Suchtmittel konsumiert hatte.

Die Kaltblütigkeit, die der Beschuldigte an den Tag gelegt haben soll, ist auch für erfahrene Kriminalisten "schockierend". Die Polizei hatte Montagabend mitgeteilt, dass der 31-Jährige ein Foto der Leiche über WhatsApp an zahlreiche Personen versendet hatte. Zu Medienberichten, wonach er das Verbrechen in einer Sprachnachricht angekündigt haben soll, sagte Habitzl, es seien weitere polizeiliche Ermittlungen im Gang.

Schauplatz der zweiten tödlichen Bluttat binnen weniger Tage in Niederösterreich war die "Pizzeria Pitten" in der Marktgemeinde. Am Mittwochabend vergangener Woche war in Ybbs an der Donau eine 42-Jährige erstochen worden. Als Tatverdächtiger gilt der 50 Jahre alte Ehemann des Opfers.

(APA/Red)

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