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"Blumensträßler" sorgen für frisches Blut

Prof. Öller ging einmal mehr mit gutem Beispiel voran.
Prof. Öller ging einmal mehr mit gutem Beispiel voran. ©BG Bregenz-Blumenstraße
Blutspendeaktion BGBB

Über 40 junge Erstspenderinnen bei der von Rudi Öller am BG Blumenstraße organisierten Butspendeaktion.

Bregenz. Es ist nur ein kleiner Stich, der aber große Wirkung hat. Gemeint ist der kleine “Piekser” beim Blutspenden. Und diese Spende kann Leben retten. Jährlich werden in Österreich rund 500.000 Blutkonserven benötigt. Das entspricht immerhin etwa einer Konserve pro Minute. Ob bei Unfällen, geplanten Operationen oder Erkrankungen: Blut ist das Notfallmedikament Nummer eins.

Die freiwillige Blutspende ist in Österreich bereits seit Jahrzehnten eine Selbstverständlichkeit und trägt, unter anderem, zur Kostensenkung in der Gesundheitsversorgung bei. Die große Herausforderung ist dabei nicht nur treue Blutspender zu einer weiteren Spende zu motivieren, sondern auch “frische” Spender davon zu überzeugen, den für sie denkbar einfachen Beitrag zu leisten.

Rudolf Öller, engagierter Freiwilliger beim Roten Kreuz und Professor am BG Blumenstraße, organisiert seit vielen Jahren Blutspende-Aktionen an seiner Schule. Neben dem vielfältigen Engagement an der Blumenstraße in den Bereichen Sport, Kunst und Naturwissenschaften zählen diese Aktionen zum Sozialengagement der Schülerinnen und Schüler ab dem 18. Lebensjahr. Mädchen scheinen dabei mutiger oder einfach sozialer eingestellt zu sein. Denn Rudi Öller konnte beobachten, dass trotz der in den gemischten Klassen annähernd gleichen Anzahl von Mädchen und Burschen wesentlich mehr Mädchen freiwillig zur Blutspende kommen.

Da ältere Spender regelmäßig wegfallen ist das Rote Kreuz immer auf der Suche nach jungen Spendern, um den hohen Bedarf an Blutkonserven abdecken zu können. Hier hat sich die Zusammenarbeit mit dem BG Blumenstraße als Glücksfall erwiesen. Auch bei der heurigen Blutspende-Aktion fanden sich aus dem Gymnasium Blumenstraße, der Höheren Lehranstalt für Wirtschaftsberufe Marienberg sowie aus den Schulen von Sacré Coeur Riedenburg rund vierzig Erstspender. Dazu gesellten sich auch drei Lehrpersonen, darunter Organisator Rudi Öller. Er und seine Gattin Silvia, Professorin am Privatgymnasium Riedenburg und ebenfalls ehrenamtliche Mitarbeitern beim Roten Kreuz, brachten es gemeinsam bereits auf über 120 Blutspenden. Dafür wurden sie erst kürzlich von Bundespräsident Heinz Fischer und Rot-Kreuz-Präsident Fredy Mayer geehrt.
HAPF

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