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Bludenzerin wegen Scheinehe verurteilt

Die mitangeklagten Männer wurden freigesprochen.
Die mitangeklagten Männer wurden freigesprochen. ©VOL.AT
Feldkirch - Eine 23-jährige Bludenzerin wurde heute wegen Eingehens einer Scheinehe sowie Verleumdung zu fünf Monaten bedingter Haft sowie 720 Euro unbedingter Geldstrafe verurteilt.

Die junge Frau hatte einen Kosovaren geheiratet, nur um ihm den Aufenthalt in Österreich zu ermöglichen. Solche Ehen sind durch das Fremdenpolizeigesetz verboten und unter Strafe gestellt. Noch dazu verleumdete die Frau drei unschuldige Männer, sie seien in dieser Angelegenheit als brutale Kuppler aufgetreten. Die Frau gab an, sie sei mit dem Tode bedroht worden, falls sie den Kosovaren nicht heirate.

In Wirklichkeit gab es diese Drohungen nie. Das gab die Frau heute selbst zu. Was die Anbahnung und Organisation der Scheinehe betrifft, glaubte die Richterin der jungen Frau ebenfalls nicht und verurteilte nur sie. Die Männer wurden freigesprochen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

(VN/Christiane Eckert)

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