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Bludenzer Wirtschaft feierte

WB-Obmann Josef Begle mit Gattin Evamaria und Referent Christian Hehenberger (r.).
WB-Obmann Josef Begle mit Gattin Evamaria und Referent Christian Hehenberger (r.). ©meznar-media.com
Neujahrsempfang der Bludenzer Wirtschaft

Jahr für Jahr ist die traditionelle Wirtschaftsgala in Bludenz einer der gesellschaftlichen Höhepunkte in der Alpenstadt. Wirtschaftsbund-Obmann Josef Begle ließ es sich nicht nehmen, neben den ÖVP nahestehenden Wirtschaftstreibenden heuer auch alle Interessierten über die Parteigrenzen hinweg zum legendären Neujahrsempfang des Wirtschaftsbundes einzuladen. Was mehr als gut aufgenommen wurde, wie der Auftritt einer SPÖ-Riege rund um Bürgermeisterkandidat Arthur Tagwerker und Stadtrat Wolfgang Weiss eindrucksvoll zeigte. Begle forderte in seiner Ansprache die Jungunternehmer auf, ihr Wissen und Erfahrung in die Politik einzubringen und selbst aktiv zu werden. “Nur aktive Mitarbeit von uns Unternehmern kann den äußerst gefährlichen Übergang von anderen Interessensgruppen stoppen – denn nur eine ausgewogene Politik führt zum Ziel.”
Promiauflauf
Über 250 interessierte Besucher, darunter Landesrat Karlheinz Rüdisser, Bürgermeister Mandi Katzenmayer mit seinen Stadträten Carina Gebhart, Peter Ritter, Thomas Lins sowie dem Landtagsabgeordneten Josef Türtscher, die Bürgermeister Lothar Ladner, Peter Neier, Erich Schedler sowie Bezirkshauptmann Johannes Nöbl, Adi Concin, Alt-Bürgermeister Othmar Kraft sowie Primar Norbert Heitz mit Gattin Valerie genossen den Neujahrsempfang sichtlich. Weiters gaben sich Karl Gabriel, Lothar Tomaselli sowie Alt-Landesrat Guntram Lins sowie Alt-Bürgermeister Armin Spalt, Polit-Legende Bertram Jäger sowie der Bundespräsident der Herzen, Fredy Mayer ein Stelldichein. Die Bäckermeister Toni und Wilfried Begle, Winterbank-Erfinder Guntram Tschol sowie zahlreiche Bankenvertreter, die Drucker Egon Linder und Gabi Frei, Kfz-Profi Martin Haueis, Bodenleger Engelbert Burtscher, Hotelier Christoph Lorünser sowie IV-Präsident Hubert Bertsch genossen den Abend genauso, wie Stadtmarketingchef Christian Märk und Sonnenkopf-Chef Erich Brunner mit seiner Andrea.

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Visionen für die Zukunft

Bestseller-Autor und Zukunftsforscher Christian Hehenberger referierte beim Neujahrsempfang über die “Heiße Zukunft” und “warum wir nach dem Chaos in das wertvollste Jahrzehnt seit 1945 eintreten werden”.
Neben dem markanten Lachen des Vortragenden und sich ständig wiederholenden Sätzen wie “Sie gestatten und erlauben” sowie “ok” konnte der international viel beachtete Referent allerdings die Wirtschaftstreibenden im Wirtshaus zur Fohrenburg nicht aus der Reserve locken. Ganz im Gegenteil. Lediglich seine Antipathie den Amerikanern und deren Wirtschaft gegenüber war bis über die Hälfte des Referats deutlich zu spüren.
Nur noch Elektroautos
Erst gegen Ende des Impulsvortrags brachte Hehenberger jene Visionen ins Spiel, auf die man eigentlich von Anfang an gewartet hatte. So erklärte er im spannenden Schlussteil seines Vortrags, dass spätestens ab 2020 so gut wie ausschließlich Elektroautos unterwegs sein werden. Zudem würden durch neue Bauweisen (Stichwort Plusenergiehaus) künftig keine Betriebskosten mehr anfallen. Von den ersten vier geplanten Beispielhäuser sind heute schon drei verkauft. Laut Hehenberger werden die Haustypen im Jahr 2015 folgendermaßen gereiht sein: Das Plusenergiehaus vor dem Niedrigenergiehaus mit Fotovoltaik und eigener Elektrotankstelle fürs Auto und erst danach das jetzt so hoch im Kurs stehende Passivhaus. Obwohl das Referat umstritten war, schaffte Hehenberger eines: nämlich dass stundenlang darüber diskutiert wurde.

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