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Bludenz mit gewaltigem Schritt vorwärts

Bürgermeister Mandi Katzenmayer blickt zufrieden auf die Entwicklung der Stadt in den letzten Jahren. Nach Großinvestitionen in die Innenstadt und die Freizeitanlage Val Blu steht die Bezirkshauptstadt nun vor der Herausforderung Bildungslandschaft.
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Die Stadt Bludenz macht derzeit in vielerlei Hinsicht von sich reden: Nach Freibad und Sauna wird nun mit einem Fest die Fertigstellung der Generalsanierung der Innenstadt, Oberflächen und vieler Neuerungen in der Fußgängerzone gefeiert. Weitere Großprojekte und große Betriebsansiedelungen sind in Vorbereitung. Es tut sich was in der Alpenstadt.

Herr Bürgermeister, in wenigen Tagen wird der Abschluss der Generalsanierung der Innenstadt gefeiert, wie geht es Ihnen damit?

Mandi Katzenmayer: Sehr gut, ich freue mich auf das Fest, hoffentlich spielt das Wetter mit. Die Bludenzerinnen und Bludenzer haben sich das verdient. Die Innenstadt ist außerordentlich schön geworden. Wir hatten immer schon eine schöne Fußgängerzone, aber mit den neuen Oberflächen, dem neuen Lichtkonzept und den Bauten, die in den letzten Jahren realisiert wurden, haben wir einen gewaltigen Schritt vorwärts gemacht.

Ist das nur eine Bludenzer Betrachtungsweise oder glauben Sie, dass das aufgefallen ist?

Mandi Katzenmayer: Natürlich ist es aufgefallen. Wir in Bludenz sind, was Besuche aus anderen Landesteilen anlangt, nicht sehr verwöhnt. Aber alle, die zu uns kommen, schwärmen von unserer Stadt und ich kann an dieser Stelle allen im Vorarlberger Unterland, im Schweizer Rheintal oder im Bodenseeraum den Besuch der Alpenstadt wärmstens empfehlen. Wer schon länger nicht mehr bei uns war, wird überrascht sein. Es gibt viele Gründe, um nach Bludenz zu kommen.

Die da wären?

Mandi Katzenmayer: Nun ja (lacht), natürlich unsere tolle Innenstadt und die damit verbundene Gastlichkeit. Die mittelalterlichen Gassen im neuen Outfit, das ist einen Besuch wert. Darüber hinaus kann man bei uns den Begriff Alpenstadt erleben. Eine Fahrt auf den Muttersberg oder ein anschließender Badebesuch im Alpen-Erlebnisbad Val Blu und für diejenigen, die es heiß wollen, dann noch ab in unsere tolle Saunaanlage. Das ist etwas, das findet man nicht überall. Zudem leben wir inmitten einer beeindruckenden Landschaft, die einen hohen Freizeit- und Erholungswert hat. Der Val-Blu-Bau ist aufgrund einer tollen Teamleistung so erfolgreich geworden. Die involvierten Firmen und das engagierte Val-Blu-Team sowie alle beteiligten Abteilungen der Stadt haben eine Top-Leistung erbracht.

Wird das auch in Bludenz geschätzt?

Mandi Katzenmayer: Ich glaube schon. Die Bludenzer Bevölkerung ist in den letzten Jahren stark gewachsen. Wir spüren den Zuzug aus den Tälern und anderen Landesteilen. Das auch deshalb, weil die Bludenzer Wirtschaft floriert. Die Ansiedlung von Jäger Bau ist ein solches Beispiel. Da kommen sehr viele Arbeitsplätze neu nach Bludenz. Eine neue Firmenzentrale wird entstehen.

Bringt das allerdings nicht Parkplatzprobleme nach Bludenz?

Mandi Katzenmayer: Nein, in keinster Weise, denn die Firmenzentrale von Jäger Bau wird mit einer zweistöckigen Tiefgarage versehen und wir als Stadt werden im unmittelbaren Nahebereich zusätzliche Parkplätze errichten. Ich bin auch überzeugt, dass wir mit den Anrainern, vor allem mit der Firma Bertsch, beste Übereinkunft über möglichst viele Synergien dieses Bauprojektes erzielen können. Wir als Stadt übernehmen gerne die Rolle der Vermittlerin.

Welche Hausaufgaben hat die Stadt Bludenz in den nächsten Jahren zu erledigen und was möchten Sie als Bürgermeister – Sie haben angekündigt, dass Sie im Jahr 2020 nicht mehr antreten – noch aufgleisen?

Mandi Katzenmayer: Wichtig scheint mir, dass wir unser Bildungs-, Schul- und Kinderbetreuungsinfrastrukturpaket fertig schnüren. Dazu zählt der Bau von zusätzlichen Kinderbetreuungseinrichtungen in unserem Ortsteil Bings. Dieser Wettbewerb läuft, Anfang Juni findet die Jurierung statt. Geht alles nach Plan ist dort im Herbst Spatenstich. Parallel dazu läuft auch schon die Ausschreibung für den Architekturwettbewerb des Neubaus der Musikschule Bludenz. Das ist deshalb notwendig, weil wir Platz im Volksschulgebäude Bludenz-Mitte brauchen, um dort die Schule weiter auszubauen. Im Rahmen dieses Bauprojekts werden aber auch für Vereine und für unser Museum und Stadtarchiv zusätzliche Depoträume realisiert.

Ein großes Thema in den letzten Jahren war die Volksschule

St. Peter, wie sieht es damit aus?

Mandi Katzenmayer: Bei diesem Vorhaben laufen derzeit die finalen Gespräche mit dem Kloster St. Peter und der Diözese. Auch dort bereiten wir einen Planungswettbewerb vor, der ebenfalls noch heuer angegangen wird. Ein möglicher Baubeginn wäre für mich mit dem Frühjahr 2020 geplant. Dieses Projekt werde ich dann aber schon meinem Nachfolger zur Fertigstellung übergeben.

Was sind Ihre persönlichen Ziele als Bürgermeister?

Mandi Katzenmayer: Wenn man etwas übergibt, möchte man das mit einer guten Bilanz tun. Die Bilanz der letzten 15 Jahre für Bludenz sieht sehr gut aus. Wir haben uns gut entwickelt. Nun gilt es, noch einige Projekte für die Zukunft gut vorzubereiten und mir ist es wichtig, dass ich meinem Nachfolger möglichst wenige Altlasten und offene Vorhaben übergeben muss. Denn somit kann er sich dann den neuen Herausforderungen und Aufgaben stellen. Herausforderungen bringt die Führung einer Stadt wie Bludenz immer mit sich – aber es ist eine sehr schöne Aufgabe, ich habe das all die Jahre gern getan und werde auch bis zur Amtsübergabe mit vollem Einsatz so weitermachen.

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