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Bliem-Erbe: Drei Bewerber für Polizei-Chefposten

©VOL Live/Roland Paulitsch
Bregenz - Das Rennen um den Chefsessel im Landespolizeikommando geht langsam aber sicher in die heiße Phase. Neben den bereits bekannten Bewerbern – Siegbert Denz und Thomas Hopfner – interessiert sich dem Vernehmen nach auch der Bregenzer Bezirkspolizeikommandant Herbert Rosinger für den Posten des Landespolizeikommandanten.

Rosinger gilt als Überraschungskandidat, Insider räumen ihm aber nur Außenseiterchancen ein. Damit bahnt sich ein durchaus spannendes Rennen zwischen Denz und Hopfner an – die beiden hatten sich bereits im Jahr 2005 um den Posten beworben. Brigadier Siegbert Denz, 47 Jahre alt und Vater zweier Kinder, steht seit acht Jahren als Vize an der Seite von Noch-Polizeichef Bliem. Denz, dessen verwandtschaftliche Beziehungen bis ins Vorzimmer von Sicherheitslandesrat Erich Schwärzler reichen, trat 1983 in die Gendarmerie ein und legte eine steile Karriere hin. In den eigenen Reihen soll der konservative Polizei-Stratege aufgrund seines Führungsstils jedoch nicht unumstritten sein, wie es aus Kreisen der Exekutive heißt. Für den 45-jährigen Oberstleutnant Thomas Hopfner wiederum spricht, dass er jahrelang im Innenministerium tätig war, sich auf dem Wiener Parkett bestens auskennt und über entsprechende Verbindungen verfügt. Dies werde auch beim Land als sehr positiv gesehen, wie von informierter Seite gegenüber den VN verlautete. Seit 2008 leitet Hopfner das Bildungs­zentrum der Sicherheitsexekutive in Feldkich-Gisingen. Davor war der gebürtige Alberschwender Chef aller Ausbildungszentren in Österreich. Weiters war er maßgeblich an der Einführung der Bachelor-Ausbildung für Offiziere und an der Zusammenlegung der Polizei- und Gendarmerie-Ausbildung beteiligt.

Kommission eingerichtet

Bliem wird sich mit Ende November in den Ruhestand verabschieden. Wie es heißt, wünscht sich das Innenminsterium einen „nahtlosen Übergang“. Die vierköpfige Bewertungskommission soll bereits eingerichtet sein. Wer den Posten schlussendlich bekommen wird, entscheidet Innenministerin Maria Fekter. Dabei ist sie allerdings nicht an die Empfehlung der Kommission gebunden, eine Abweichung muss aber begründet werden.

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