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Blauhelme bei Angriff auf UNO-Stützpunkt in Mali getötet

Bei einem Angriff auf einen UN-Stützpunkt im Nordosten Malis sind am Sonntag mindestens zehn Blauhelm-Soldaten aus dem Tschad getötet worden. Wie UN-Generalsekretär Antonio Guterres mitteilte, wurde der Stützpunkt in Aguelhok von zahlreichen bewaffneten Angreifern attackiert. Die Soldaten setzten sich demnach gegen den "komplexen Angriff" zur Wehr. Guterres verurteilte die Attacke.

Bei den Kämpfen seien mindestens zehn tschadische UN-Soldaten getötet und 25 weitere verletzt worden, hieß es in der Erklärung weiter. MINUSMA-Chef Mahamat Saleh Annadif sprach von einem “schändlichen und verbrecherischen Angriff”.

Das westafrikanische Mali ist seit 2012 Aufmarschgebiet für islamistische Gruppierungen, die damals die Kontrolle über den Norden des Landes übernahmen. Die ehemalige Kolonialmacht Frankreich griff 2013 militärisch ein und drängte die Islamisten zurück. Doch trotz der Präsenz tausender internationaler Soldaten herrscht weiterhin Instabilität.

Die mehr als 13.000 Blauhelm-Soldaten werden immer wieder Ziel von Angriffen. Der Stützpunkt in Aguelhok, der 200 Kilometer nördlich der Stadt Kidal an der Straße zur algerischen Grenze liegt, wurde zuletzt im April 2018 angegriffen. Dabei waren zwei Blauhelm-Soldaten getötet und mehrere weitere verletzt worden. In Mali ist auch das Bundesheer im Einsatz, Österreich beteiligt sich an der UN-Mission MINUSMA sowie an der EU-Ausbildungsmission (EUTM).

(APA/ag./dpa)

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