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Blair und Labour sacken in Umfragen ab

Der wegen um die Irak-Kriegsgründe und des Freitodes eines Waffenexperten unter Druck geratene Premierminister Blair hat deutlich an Popularität verloren.

Blairs Zustimmungsrate sei in Großbritannien im Vergleich zu einer Erhebung vor zwei Monaten von plus sieben auf auf minus 17 Punkte gesunken, ergab eine ICM-Umfrage für die Londoner Tageszeitung „The Guardian“ (Dienstag-Ausgabe). Hielten damals noch 51 Prozent Blair für glaubwürdig, seien es jetzt nur noch 39 Prozent. Der Vorsprung von Blairs Labour Party vor den oppositionellen Konservativen schmolz von zwölf auf zwei Prozentpunkte.

Die Umfrage wurde kurz nach dem Fund der Leiche des Biowaffenexperten und Regierungsberaters David Kelly am vergangenen Freitag durchgeführt. Der ehemalige UNO-Waffeninspektor war laut BBC die Quelle für einen Bericht, in dem der Regierung vorgeworfen wurde, Geheimdienstberichte über irakische Massenvernichtungswaffen aufgebauscht zu haben. Der Tod des Mikrobiologen hatte den Druck auf Blair in der Debatte über die Kriegsgründe massiv verstärkt. Kritiker werfen der Regierung vor, Kelly in einem nicht hinnehmbaren Maß unter Druck gesetzt zu haben, um den BBC-Bericht zu widerlegen.

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