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Blair eröffnet internationale Palästina-Konferenz

Der britische Premier Blair hat am Dienstag in London die internationale Palästina-Konferenz eröffnet. Zu den Teilnehmern gehören unter anderem Palästinas Präsident Abbas und UNO-Generalsekretär Annan. Israel bleibt der Konferenz fern.

Hauptthema ist die Umsetzung struktureller Reformen durch die palästinensische Führung.

Die palästinensische Führung könne zeigen, „dass sie ein glaubwürdiger Partner für den Frieden ist“, sagte Blair vor der Konferenz. Der gesamte Friedensprozess im Nahen Osten „ist aber noch ein anfälliges Unternehmen“, sagte er zu Beginn der Beratungen. Abbas forderte die internationale Gemeinschaft auf, die Palästinenser „finanziell, moralisch und politisch“ zu unterstützen. US-Außenministerin hatte an Israelis und Palästinenser appelliert, trotz des jüngsten Selbstmordanschlags eines palästinensischen Extremisten in Tel Aviv am Friedensprozess festzuhalten.

Blairs britische Kritiker warfen dem Premier vor, das Londoner Treffen im Hinblick auf die nächsten Unterhauswahlen in einen großen Erfolg britischer Diplomatie ummünzen zu wollen.

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