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Blaine: Eine Woche unter Wasser

Sieben Minuten und acht Sekunden hat der US-Magier und Aktionskünstler David Blaine unter Wasser die Luft angehalten - zwei Minuten zu wenig, um den Weltrekord zu brechen.

Mit dem spektakulären Rekordversuch beendete der 33-Jährige am Montagabend (Ortszeit) zugleich seinen einwöchigen Aufenthalt in einem kugelförmigen Aquarium in New York. Seinen Fans dankte er mit den Worten: „Das war eine sehr schwere Woche, aber mit eurer Unterstützung und eurer Energie ist sie wie im Fluge vergangen.“

Eigentlich wollte Blaine die Luft neun Minuten lang anhalten. Damit hätte er den Weltrekord um wenige Sekunden überboten. Während der ersten fünf Minuten verharrte er fast regungslos, dann versuchte er jedoch, die Handschellen und die Ketten abzustreifen, die er sich zuvor hatte anlegen lassen. Taucher kamen ihm zu Hilfe und brachten ihn an die Wasseroberfläche.

Schon am Montag vergangener Woche hatte sich Blaine, der extreme Stunts liebt, unter Wasser begeben. Er trug einen Taucherhelm, der es ihm auch ermöglichte, mit der Außenwelt zu kommunizieren und Nahrung aufzunehmen. Sein Aquarium stand vor dem Lincoln Center in Manhattan. Die ganze Woche über kamen Schaulustige vorbei, um Blaine zu sehen. Auch ein Team von Ärzten beobachtete ihn rund um die Uhr. Die Aktion habe ihren Tribut gefordert, sagte der leitende Mediziner, Murat Gunel – unter anderem leide Blaine an Hautausschlag, Leberschaden und Empfindungsstörungen. Schon am zweiten Tag unter Wasser seien entsprechende Symptome aufgetreten. „Ich habe ihm gesagt, er müsse aus dem Wasser raus, aber er hat sich geweigert“, sagte Gunel.

Der 33-Jährige hatte seit Dezember für den Einsatz trainiert, zum Teil mit der Unterstützung der amerikanischen Marine. Er nahm gut 20 Kilogramm ab, damit sein Körper weniger Sauerstoff benötigt.

Nach Beendigung der Aktion dankte Blaine seinen Helfern. Ohne sie wäre das Projekt nicht möglich gewesen, erklärte er. Er sei „gerührt von der Unterstützung aus New York und der ganzen Welt“, sagte er an seine Fans gerichtet. „Vielen Dank. Ich liebe euch alle.“

Die Unterwasseraktion war der jüngste Aufsehen erregende Stunt des Amerikaners. Vor sieben Jahren ließ er sich in einem Plexiglas-Sarg begraben und verbrachte eine Woche unter der Erde. Im November 2000 verharrte er 61 Stunden in einem tonnenschweren Eisblock. Vor vier Jahren hielt er in Manhattan auf einer kleinen Plattform in rund 30 Meter fast 35 Stunden lang Höhe Wind und Wetter stand. Ein Jahr später schwebte er 44 Tage lang ohne zu essen in einer Kunststoffbox über der Themse.

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