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Black Jacket als Raubopfer: Sechseinhalb Jahre Haft

Der von Andrea Concin verteidigte Angeklagte bestritt den Raub-Vorwurf.
Der von Andrea Concin verteidigte Angeklagte bestritt den Raub-Vorwurf. ©Miro Kuzmanovic
Einschlägig vorbestrafter Tschetschene raubte nach Ansicht des Gerichts mit einem Messer dem Mitglied der Bande auf der Straße 200 Euro.

Bereits seinen zweiten Raubüberfall in Dornbirn hat nach Meinung des Landesgerichts Feldkirch der 34-jährige Tschetschene am 13. August 2013 verübt, dieses Mal sogar einen bewaffneten.

Vor allem dafür wurde der Untersuchungshäftling gestern zu sechseinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Dazu kommen Strafreste von viereinhalb Monaten aus zwei Vorstrafen. Damit beläuft sich die Gesamtstrafe auf sechs Jahre und zehneinhalb Monate. Der Schuldspruch erfolgte wegen schweren Raubes, versuchten Einbruchdiebstahls, Körperverletzung in zwei Fällen, Urkundenfälschung und Urkundenunterdrückung. Das Urteil des Schöffensenats unter dem Vorsitz von Richter Martin Mitteregger ist nicht rechtskräftig. Der Strafrahmen für schweren Raub beträgt fünf bis 15 Jahre Haft.

Im März 2013 wurde der Tschetschene nach der Verurteilung zu 14 Monaten Gefängnis wegen des Raubes von 3500 Euro in einem Dornbirner Wettbüro vorzeitig auf Bewährung aus der Haft entlassen. Fünf Monate später hat er, so das gestrige Urteil, in Dornbirn den nächsten Raub begangen. Demnach hat der 34-Jährige einem Mitglied der Straßengang Black Jackets in der Bahnhofstraße 200 Euro geraubt. Der Angeklagte soll ein Klappmesser gezogen und zum 21-Jährigen gesagt haben, er werde ihn umbringen, wenn er ihm kein Geld gebe.

Vorwurf bestritten

Der von Andrea Concin verteidigte Angeklagte bestritt den Raub-Vorwurf. Das Gericht glaubte aber dem Belastungszeugen. In der Nacht nach dem Straßenraub hat der Tschetschene laut Urteil einen Einbruchsdiebstahl in einem Hohenemser China-Restaurant versucht. Demnach hat er dabei den ihn festhaltenden Gastwirt verletzt. Leicht verletzt hat der Angeklagte bei einem anderen Vorfall auch einen anderen Mann, mit einem Schlag ins Gesicht. Das hat der 34-Jährige ebenso zugegeben wie die Fälschung eines ÖBB-Ausweises.

Das Urteil konnte erst ges­tern gefällt werden, weil das mutmaßliche Raub-Opfer monatelang nicht auffindbar war. Er habe sich in Deutschland befunden, sagte der türkischstämmige Lustenauer. Der 21-Jährige hat vergeblich versucht, seine Anzeige zurückzuziehen – was rechtlich nicht möglich ist. Denn er wolle keine Probleme mehr haben, sagte der Zeuge. Den Angeklagten kenne er aus seiner Zeit als Mitglied der Black Jackets. Der Angeklagte sagte, er selbst habe Probleme mit den Black Jackets gehabt.

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