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Björn Sieber flirtet mit dem Weltcup

Bei 26 Rennen stand Sieber am Start, damit gehört er zu den Kilometerfressern unter den Nachwuchs-Skirennläufern. Noch mehr erstaunt nur noch der Blick auf die Ergebnisliste.

Der 17-Jährige stand sieben Mal auf dem Stockerl, feierte dabei zwei Siege, zuletzt im Riesentorlauf der ÖSV-Juniorenmeisterschaften. Auf FIS-Ebene verbuchte er 50 Prozent seiner Resultate in den Top Ten. „Wenn es läuft, dann sind die vielen Einsätze kein Problem“, freut sich Sieber über seine Erfolge.

Europacup als Belohnung

Fünf Starts im Europacup folgten als Belohnung. Gleich bei der Premiere in Hinter-stoder gab es mit Platz 23 im Super-G die ersten Punkte, in Crans Montana legte Sieber mit Rang 14 nach. Ein Einfädler in der Sarntal-Abfahrt bremste zuletzt den Tatendrang etwas, die Prellungen an der Hüfte und im Knie sind aber schon wieder Schnee von gestern. Den Rest der Saison kann Sieber stressfrei angehen. „Ich habe schon gute Punkte herausgefahren. Wichtig wäre noch das eine oder andere Riesentorlaufergebnis.“ Und doch sind da noch Ziele, die auf Umsetzung warten: „Ein Start am letzten Weltcup-Wochenende in Bormio, das wär‘s.“ Was allerdings voraussetzt: Sieber muss bei der Junioren-WM in Spanien (ab 23. Februar in Formigal/Esp) einen Titel holen. „Ich bin gut drauf und alles ist möglich“, strotzt der Bregenzerwälder vor Selbstvertrauen. Es begann alles hinter dem Elternhaus in Schwarzenberg. „Mit zweieinhalb Jahren habe ich die ersten Gehversuche gemacht“, erinnert sich Sieber. „Ich bin rund ums Haus gelaufen, durch den Tiefschnee.“ Bald folgte der erste Skikurs. „Da bin ich aber abgehauen.“ Am Haldenlift, mit ein paar Kollegen, ging es richtig los. Mir hat es großen Spaß gemacht und die anderen haben gesagt, ich hätte Talent.“ Wie Elmar Hiller, sein erster Trainer. „Er betreute damals eine Gruppe von so 20 jungen Leuten, die hatten alle ganz gutes Niveau.“ Andreas oder Manfred Berchtold etwa, und auch Sieber-Bruder Mark. „Der war damals viel besser als ich.“ Man kam während einer Saison auf gut 90 Trainingseinheiten, und direkt von der Piste ging es zum Hallensport. Fußball ist das zweite Faible von Björn, „aber insgeheim habe ich immer gewusst, dass mir Skifahren besser liegt“.

Klare Karriereziele

Die Sommer verbrachte Sieber auf der Alpe seines Götis. „Das habe ich gerne gemacht. Ich musste das Jungvieh zwischen drei Hütten hin- und hertreiben, bin sehr viel gelaufen. Das war gut für die Kondition, ich hatte einen Vorteil den anderen gegenüber. Und noch dazu bekommt man in der freien Natur eine klaren Kopf.“ Klar sind bei Sieber, der mit Fredi Broger in Skifragen eine Vertrauensperson gefunden hat, auch die Vorstellungen von der Karriere: „Olympiasieger oder Weltmeister, das war immer mein Traum. Desto älter man wird, umso mehr wird einem bewusst, was dieses Ziel bedeutet.“

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