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Bislang unentdeckte Bühnentalente

Gebhard Bereuter gelang es seinen jungen Talenten wahre Freude am Theaterspielen zu vermitteln
Gebhard Bereuter gelang es seinen jungen Talenten wahre Freude am Theaterspielen zu vermitteln ©Bandi Koeck
Schultheater von seiner schönsten Seite

Rankweil. Diese Woche fand die Premiere des Stücks “Gefangen auf Serambaya” der 4 a Theaterklasse der VMS Rankweil-Ost statt. Unter der äußerst kompetenten Leitung von Gebhard Bereuter, Gerhard Mariani (Regie “Rankler Jedermann”) sowie Silvia Brugger liefen die Jungschauspieler zu Höchstformen auf.

Die Premiere vergangenen Donnerstag war schulintern und bis auf den letzten Platz war der Mehrzwecksaal gefüllt. Am darauf folgenden Freitag spielten die 13- und 14-jährigen gleich drei Vorstellungen: Zuerst für alle Klassen der Schule und am abend gaben sie sich bei der öffentlichen Aufführung ein letztes Stelldichein und spielten bei prall gefülltem Saal.

Das Stück handelte von einem gewissen Dr. Backham und seiner Tochter Maggie, welche von Maximilian Preiss und Leonie Fleisch dargestellt wurden. Beide sind wie der Rest der Klasse schon sehr bühnenerfahren und überzeugten mit gewissenhaftem Spiel und perfekt in Szene gesetzter Mimik und Gestik. Und dies gelang ihnen derart, dass dem Publikum fast die Puste weg blieb.

Die Ehefrau und Mutter ist verschwunden, der Hund “Whisky” kann sprechen und die beiden Nachbarinnen Camilla Goodfood und Virginia Shusselhead erinnerten stark an Britney Spears und Paris Hilton. Als alle auf der tropischen Insel Serambaya landen (dies wurde durch Schattenspiel wunderbar dargestellt) beginnt für sie eine abenteuerliche und lustige Reise durch den Dschungel. Denn dort warten einige komische Kreaturen auf sie, wie etwas Tatscha und Tuschu, zwei verrückte Boxer, welche Dennis Murer und Marcel Ritzinger gekonnt verkörperten und Muhammad Ali oder Henry Maske durchaus die Show hätten stehlen können. Oder die beiden Geheimagenten Madow und Murton, die für einige Lachsalven beim Publikum sorgten und von Felix Häusle und Michael Stadelmann gespielt wurden.

Zum Schluß gibt es ein Happy End, denn der “Meister” der Insel, bei welchem es sich um keinen geringeren als “Fernando Torres” handelt, hält ihre Mutter gefangen, welche bis dato als verschollen galt. Die fünf schaffen es, den von Philipp Egg sehr glaubhaft verkörperten Bösewicht zu überwältigen. Dieser hätte genauso gut im neuesten James Bond-Streifen mitwirken können. Schade, dass keine “Talent-Scouts” anwesend waren, denn sie wären bestimmt auf den einen oder die andere gestossen, da die Schüler wirklich schauspielerische Höchstleistungen vollbracht haben.

Im Foyer verköstigten die Eltern der Schüler die Gäste mit Getränken, Kuchen und kleinen Imbissen. Die eingenommenen freiwilligen Spenden werden für ein soziales Projekt gespendet!

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