Bischof Elbs tritt für individuelle Lösungen für Geschiedene ein

Uneingeschränkten Sakramentenzugang werde es "kaum geben".
Uneingeschränkten Sakramentenzugang werde es "kaum geben". ©VOL.AT/Steurer
Der erst kürzlich von der Österreichische Bischofskonferenz als Vertreter für die Bischofssynode im Herbst 2015 nominierte Feldkircher Bischof Benno Elbs plädiert im Umgang mit Geschiedenen für Einzelfall-Lösungen. Einen uneingeschränkten Sakramentenzugang für Geschiedene werde es nach seiner Einschätzung "kaum geben", sagte Elbs im Interview mit der Wochenzeitung "Die Furche".

Elbs begründete dies damit, dass “die Kirche nie das Ideal der Ehe außer Kraft setzen will und kann”. Die Bischofsynode im Herbst 2015 gilt auch bereits als Familiensynode, weil dort Entscheidungen zum Sakramentenempfang von wiederverheirateten Geschiedenen erwartet werden.

Elbs: Konkrete Situation beachten

Laut Elbs gilt es in diesem Zusammenhang zwei Punkte zu beachten: Die biblisch begründete unauflösliche Ehe einerseits und die konkrete Situation der Betroffenen. “Wenn man diese beiden Pole im Blick hat, dann findet man in der Einzelsituation die Lösung, in der ein Mensch gut leben kann”, betonte der Feldkircher Bischof. Für ihn sei “nicht so sehr eine Gesetzesveränderung die Lösung”, als vielmehr der pastorale Umgang mit einer Notsituation der Betroffenen.

(APA)

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