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Biomasse Heizwerk Faschina

Mit der Faschinapassgalerie sind Damüls und Faschina als Nachbarn und Tourismuszentren zusammengerückt. Jetzt verbindet die beiden Gemeinden noch etwas Gemeinsames.

In beiden Orten werden 95 Prozent der Hotellerie und Privathaushalte über eine zentrale Biomasseheizanlage versorgt. Grund zum Feiern.
In Damüls errichtete die VKW eine Biomasseanlage, in Faschina war es eine Interessensgemeinschaft, die eine Gesellschaft gründete. „Damüls fährt mit etwa der dreifachen Kapazität wie Faschina“, sagt Energieexperte und Planer von Faschina, Ing. Norbert Purtscher. Während in Damüls insgesamt 52 Objekte angeschlossen sind, sind es in Faschina 19 Objekte.

Einsparungspotentiale

800.000 Liter Heizöl können durch die Biomasseanlagen in beiden Orten eingespart werden. Dies entspricht einer CO† – Emissionsreduktion von 21.000 Tonnen pro Jahr. Die Kesselleistungen der Anlagen in den beiden Biomasseheizwerken sind auf  2.500 KW in  Damüls und 800 KW in Faschina ausgelegt. Dies entspricht einer Jahresleistung  von rund 7 Millionen Kilowattstunden. Gemeinsam verbrennen die beiden Heizwerke 13.500 Schüttraummeter Biomasse. „Faschina bezieht über 50 Prozent aus dem Bergholzprojekt“, macht Purtscher auf Nachhaltigkeit aufmerksam. Die Agrarier LR Erich Schwärzler, Josef Türtscher, die Bürgermeister Wilfried Madlener (Damüls) Sebastian Bickel (Fontanella – Faschina), Initiator Klaus Türtscher und die Touristiker Walter Lingg und Andrea Klauser waren sich bei der offiziellen Eröffnung einig: „Unsere künftigen Energiequellen liegen vor der Haustüre.“
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