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Nach Datenskandal: Ministerin bläst alle Bildungsstandardtests ab

Bildungsstandardtests: Die Aufgabenbögen für die geplanten Prüfungen im April und im Mai können wieder eingestampft werden.
Bildungsstandardtests: Die Aufgabenbögen für die geplanten Prüfungen im April und im Mai können wieder eingestampft werden. ©APA
Die für das heurige Frühjahr geplanten Bildungsstandard-Erhebungen für das Fach Deutsch in der vierten und achten Schulstufe sind abgesagt worden.

Grund ist die vom Bildungsministerium beauftragte Überprüfung der Datensicherheit, die bis zum Testtermin nicht fertig wird. Im Februar 2013 war bekannt geworden, dass Testergebnisse und persönliche Daten von Schülern und Lehrern öffentlich zugänglich auf einem rumänischen Server lagen.

Bildungsstandardtests geplatzt

Auch die Landesschulratspräsidenten wurden vom Ministerium bereits informiert. “Der Daten-Sicherheits-Check kann vom zeitlichen Ablauf nicht so abgeschlossen werden, dass für die Durchführung der heurigen Bildungsstandard-Überprüfungen Unbedenklichkeit besteht”, heißt es laut “Vorarlberger Nachrichten” in einem Mail des Ministeriums an die Vorarlberger Schullandesrätin Bernadette Mennel (ÖVP).

Folge des Bifie-Datenlecks

In Folge der Diskussion um ungeschützte Schülertest-Daten beim Bifie hatte Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) eine Überprüfung der Datensicherheit in Auftrag gegeben.

Die Tests, an denen alle Schüler der 4. Klasse Volksschule und 4. Klasse AHS/Neue Mittelschule/Hauptschule teilnehmen, sollen 2015 nachgeholt werden. Die Zentralmatura ist davon vorerst unberührt – hier findet eine eigene Überprüfung statt, die bis Ende März abgeschlossen sein soll.

Vorarlberger Schüler mit schlechten Ergebnissen

Im letzten Test hatten die teilnehmenden Vorarlberger Schüler in Mathe bundesweit die schlechtesten, in Englisch unterdurchschnittliche Ergebnisse erzielt. Landesschulrätin Mennel zeigte sich damals “besorgt” und kündigte Maßnahmen an den Vorarlberger Schulen an.

Allerdings betonten Experten nach der Veröffentlichung der Ergebnisse, dass ein Vergleich nach Bundesländern fehl am Platz sei: “Wir wissen etwa nicht, ob die Vorarlberger nicht etwa einfach in Bezug auf den Test das Falsche gelernt haben. Wir können daraus jedenfalls nicht zwingend folgern, dass die Schüler kein Mathe oder Englisch gelernt haben.” Auch über die Qualität einer Schulform an sich lasse sich keine Aussage treffen. (red/APA)

 

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