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Bildungsreform: Vorarlberger Schullandesrätin hätte mehr Mut erwartet

Mennel: In Punkto Modellregion hätte sich Vorarlberg mehr erwartet.
Mennel: In Punkto Modellregion hätte sich Vorarlberg mehr erwartet. ©VOL.AT/ Steurer
Bregenz, Wien. Die Vorarlberger Bildungslandesrätin Bernadette Mennel (ÖVP) hätte sich mehr Mut von den Verhandlern der Bildungsreform gerade in Bezug auf die Frage der Modellregionen gewünscht.

“Wir hätten uns da Weitreichenderes gewünscht”, sagte Mennel in einer ersten Reaktion gegenüber der APA. Die restlichen Reformbereiche nannte Mennel einen “akzeptablen Kompromiss”.

Insgesamt habe man sich in punkto Modellregion mehr erwartet, zumal Vorarlberg sich bei der Gemeinsamen Schule der Zehn- bis 14-Jährigen bereits wie kein anderes Bundesland auf den Weg gemacht habe. Aufgrund der Empfehlungen des Forschungsprojektes zu diesem Thema arbeite man bereits an einer Projektstruktur, ein Stufen- und Zeitplan soll bis Ende des Jahres vorliegen.

Modellregion: “Lassen uns nicht entmutigen”

Gemäß der Unterlagen zur Bildungsreform ist für eine Modellregion kein Geld vom Bund vorgesehen. Welche Auswirkungen das auf das Vorarlberger Vorhaben haben könnte, wollte Mennel noch nicht kommentieren. Dazu müsse man die einzelnen Punkte erst detailliert prüfen. Nur soviel: “Wir lassen uns nicht entmutigen”, betonte die Bildungslandesrätin. “Steter Tropfen höhlt den Stein.”

Bildungsreform - Eckpunkte

Bildungsdirektion “akzeptabler Kompromiss”

Als “akzeptablen Kompromiss” bezeichnete  Mennel die Einführung einer Bildungsdirektion als gemeinsame Bund-Länderbehörde. Dies werde gewisse Einsparungen bringen, in Vorarlberg würden viele Bereiche aber bereits ähnlich wie in der Bildungsreform vorgesehen gehandhabt.

Deutlich positiv hob die zuständige Landesrätin die Stärkung der Frühpädagogik, die Qualitätsoffensive bei der Ausbildung von Kindergartenpersonal und die Harmonisierung des Übergangs vom Kindergarten in die Volksschule hervor. Jede qualitative Verbesserung, die unmittelbar den Kindern zu gute kommt, sei sinnvoll, so Mennel. (APA)

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