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Bildungskonto für Arbeitnehmer

SPÖ-Bildungssprecher Elmar Mayer und Landesvorsitzende Elke Sader präsentierten die Idee eines "Vorarlberger Bildungskontos“, das die Erwachsenenbildung stärker fördern soll.

Die SPÖ Vorarlberg forderte die Einrichtung eines Bildungskontos für Erwachsene. Ähnlich wie in Oberösterreich sollen mit Förderungen bis zu 1.200 Euro, Anreize für Arbeitnehmer geschaffen werden, sich laufend weiterzubilden und damit Arbeitslosigkeit vorzubeugen. Anders als bei den Förderungsprogrammen des Arbeitsmarktservice (AMS) soll das Vorarlberger Bildungskonto allen Bevölkerungsgruppen zugänglich sein, betonten Vorarlbergs SPÖ-Vorsitzende Elke Sader und Bildungssprecher Elmar Mayer.

„Das Vorarlberger Bildungskonto soll keinesfalls eine Konkurrenz für bestehende Fördermodelle im Bildungsbereich sein, sondern vielmehr Existierendes optimieren und neue Motivation schaffen“, sagte Mayer. Neben einem Konto für Arbeitnehmer sieht das SPÖ-Modell auch eigene Förderungen für Wiedereinsteigerinnen, Personen in Karenz, Menschen über 45 Jahren und Menschen ohne abgeschlossene Berufsausbildung vor.

„Im Österreichvergleich hat Vorarlberg zwar nach wie vor eine relativ niedrige Arbeitslosenquote. Allerdings sind die Zuwachsraten vor allem im Bereich der Frauen-, Jugend- und Langzeitarbeitslosigkeit am größten“, berichtete Sader und unterstrich damit die Bedeutung von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen. „Nur durch Fördermaßnahmen wie das Bildungskonto kann ein Anreiz zur Weiterbildung geschaffen werden noch bevor überhaupt der Arbeitsplatz gefährdet ist“, ist Mayer überzeugt. Die Gesamtkosten des Bildungskontos bezifferte die SPÖ mit zwei Millionen Euro. Ein entsprechender SPÖ-Antrag wird in der Budgetlandtagssitzung ab morgen, Mittwoch, verhandelt.

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