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Biber in Schönbrunn

20 Biber haben auf ihrem Weg von Bayern zu den Theiß-Auen in Ungarn einen Zwischenstopp im Tiergarten Schönbrunn eingelegt. Der WWF wollte mit dieser Aktion auf ein Renaturierungsprojekt hinweisen.

Durch Regulierung und Jagd waren die Biber rund 100 Jahre lang in den Theiß-Auen ausgestorben, sagte WWF-Wasserexperte Arno Mohl. Ein Chemieunfall im Jahr 2000 in Rumänien hatte fast alles Leben im zweitgrößten Fluss Ungarns vernichtet. Die Renaturierungsmaßnahmen und die Wiederansiedlung der Biber in dem rund 44.000 Quadratkilometer großen Gebiet werden gemeinsam mit der EU durchgeführt.

Rund zwei Tage sind die Nagetiere unterwegs, erklärte der deutsche „Biberprofi“ Gerald Schwab. Den Transport überstehen sie problemlos, am Freitag sollen sie im Zielgebiet ausgesetzt werden. Die Jahreszeit spielt laut Schwab keine Rolle – innerhalb weniger Tage könnten sich die Biber in den flachen Theißufern Höhlen für den Winter graben.

Biber in Österreich fast ausgerottet

Auch in Österreich waren die Biber nahezu ausgerottet, so WWF-Artenschutzexperte Gerald Dick. Erste Wiederansiedelungen wurden 1970 am Inn und an der Salzach gestartet, ab 1976 wurden die ausgewachsen rund 18 Kilo schweren Nager auch im Donauraum angesiedelt.

Mittlerweile ist die Population in Österreich laut Dick auf etwa 1.300 Stück angewachsen. Nur vereinzelt gebe es Klagen über Sachschäden durch gefällte Bäume. Die Biber können sich übrigens sehr gut an die Menschen anpassen: In Wien können die nachtaktiven Tiere in der Lobau und entlang des Donaukanals beobachtet werden. Ein Biber hatte sogar einen Ausflug in den Stadtpark gewagt.

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