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Bhutto will Kampf für Demokratie fortsetzen

©APA (epa)
Trotz des Selbstmordanschlags auf ihre Person will die pakistanische Ex-Premierministerin Benazir Bhutto ihren Kampf für Demokratie und gegen Extremismus in Pakistan fortsetzen. "Die Schlacht zur Rettung Pakistans wird heldenhafte Anstrengungen erfordern", sagte sie am Freitag in Karachi.

“Ich bitte alle Menschen in Pakistan, mich und die politischen Parteien zu unterstützen, um unser Land vor der Bedrohung durch Militante und vor einer Übernahme durch Militante zu retten.” “Der Angriff galt nicht mir, sondern dem, wofür ich stehe. Es war ein Angriff auf die Demokratie in Pakistan.” Sie und ihre Parteifreunde in der Volkspartei PPP seien bereit, ihr Leben und ihre Freiheit zu riskieren, um die Demokratie zu retten. Die Extremisten in Pakistan seien eine Minderheit, die nur in einer Militärdiktatur florieren könne.

Bhutto betonte, sie wolle nicht die Regierung des Anschlags bezichtigen. Sie wisse, wer die Drahtzieher seien, und habe die Namen Präsident Pervez Musharraf mitgeteilt. Öffentlich wolle sie die Personen nicht benennen. Es handle sich um Menschen, die ihre Positionen und ihre Macht missbrauchten. Bei dem Anschlag kurz nach Mitternacht und nur wenige Stunden nach Bhuttos Rückkehr aus dem Exil wurden über 130 Menschen getötet und bis zu 500 weitere verletzt.

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