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Bewusstsein für Gefahren im Straßenverkehr schärfen

Das Sicherheitstraining mit Manuela Hagspiel vom ÖAMTC begeisterte die Drittklässler der VS Leopold.
Das Sicherheitstraining mit Manuela Hagspiel vom ÖAMTC begeisterte die Drittklässler der VS Leopold. ©cth
Die Kinder der VS Leopold nahmen an einem ÖAMTC-Kurs teil.
Bewusstsein für Gefahren im Straßenverkehr schärfen

Dornbirn. „Hallo Auto!“, hieß es vergangene Woche für alle Drittklässler der VS Leopold. Neben Besuchen bei der Feuerwehr, der Kläranlage und dem alljährlichen Schulfest, bot ein Sicherheitstraining mit dem ÖAMTC eine willkommene Abwechslung im Schulendspurtprogramm.

Manuela Hagspiel vom ÖAMTC/Fahrtechnik lud zur „Verkehrserziehung“ auf den Sportplatz Staufenblick. Der Kursvormittag mit dem Programmschwerpunkt „Bewusstsein für Gefahren im Straßenverkehr schärfen“ ist speziell ausgelegt für Kinder im Alter von 8 bis 9 Jahren und damit gleichzeitig auch noch eine ideale Vorbereitung für die anstehende Fahrradprüfung.

Kinder mit Begeisterung bei der Sache

Beim Training am Donnerstagvormittag wurde der Begriff „Anhalteweg“ durch Selbsterfahrung erarbeitet. Die Kinder stellten aus dem Laufen heraus ihren eigenen Bremsweg fest und merkten dabei, dass die Geschwindigkeit, die Beschaffenheit des Bodens und die Schuhsohlen einen großen Einfluss auf die Länge des Bremsweges haben. Beim Stehen bleiben auf ein optisches Signal hin machten sie die Erfahrung, dass sie zum Reagieren Zeit brauchen und in dieser Zeit noch einen Weg – den Reaktionsweg – zurücklegen.

Reaktionsweg + Bremsweg = Anhalteweg

Manuela Hagspiel stellte schnell fest mit wie viel Eifer die Schüler bei der Sache waren, auch als es galt, das Erlernte in der Praxis mit einem PKW umzusetzen. So mussten die Kinder im Anschluss von ihrem eigenen Anhalteweg auf den eines Fahrzeugs, das mit 50 km/h unterwegs ist, schließen. Besonderer Höhepunkt für die Drittklässler war dabei, einmal selbst als „Fahrer aktiv“ zu sein. Damit die Kinder erfühlen konnten, dass ein Fahrzeug auch bei stärkster Kraftanstrengung des Lenkers nicht sofort zum Stillstand kommen kann, durfte jedes Kind, ordnungsgemäß mit der entsprechenden Rückhaltevorrichtung gesichert, das Auto mit einem eigens an der Beifahrerseite eingebauten Bremspedal selbst bis zum Stillstand abbremsen. Dabei wurden sie vor die Tatsache gestellt, dass der Anhalteweg des Fahrzeuges viel länger ist, als der von ihnen geschätzte Haltepunkt. Dementsprechend zeigten sich die jungen „Fahrzeuglenker“, aber auch die Zuschauer am Straßenrand beeindruckt.

Und was haben die Leopold-Schüler vom spannenden Vormittag mitgenommen? „Dass die Geschwindigkeit und der sich daraus ergebende Anhalteweg sehr schwer abzuschätzen sind, und man deshalb Fahrbahnen möglichst nur an gesicherten Übergängen überquert bzw. die Straße vor einem herannahenden Fahrzeug nicht mehr betritt.

 

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