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Bewährungsstrafe für Hoyzer

In den Abschlussplädoyers zum Fußball-Wettskandal hat die Staatsanwaltschaft zwei Jahre Haft für den Ex-Schiedsrichter Dominik Marks gefordert, für Robert Hoyzer wurde eine Bewährungsstrafe beantragt.

Ex-Referee Hoyzer, der das umfangreiche Verfahren durch sein Geständnis überhaupt in Gang gebracht hatte, muss also voraussichtlich nicht mehr ins Gefängnis. Vor dem Landgericht Berlin wurde eine zweijährige Freiheitsstrafe auf Bewährung beantragt. Der geständige, mutmaßliche Drahtzieher Ante Sapina soll laut Staatsanwaltschaft für zwei Jahre und elf Monate hinter Gitter. Für Milan Sapina wurden 14 Monate Haft auf Bewährung sowie 50.000 Euro Geldstrafe gefordert, für Bruder Filip ein Jahr.

Wichtigste Frage bezüglich des Strafmaßes ist, ob das Gericht von gewerbs- oder auch bandenmäßigem Betrug ausgeht. In fünf der elf Fälle geht die Staatsanwaltschaft von bandenmäßigem Betrug aus. Die dafür notwendigen drei Personen seien Ante Sapina, Hoyzer und Marks gewesen. Sollte sich die Staatsanwaltschaft mit ihren Anträgen durchsetzen, wäre Marks der große Verlierer. Der 30-Jährige hatte zwar gestanden, Geld von Ante Sapina genommen zu haben, in einer Erklärung aber bestritten, absichtlich falsch gepfiffen zu haben. Dies will die Anklage notfalls mit weiteren Zeugenvernehmungen widerlegen und sprach von fehlendem Unrechtsbewusstsein. Oberstaatsanwalt Hans-Jürgen Fätkinhäuer wertete Hoyzers und Ante Sapinas Geständnisse als glaubwürdig und erheblich strafmildernd.

Hoyzer nun doch zu Aussage in Vorarlberg bereit
Der Prozess der drei SW Bregenz-Spieler Almir Tolja, Dejan Grabic und Asmir Ikanovic gegen die “Neue Vorarlberger Tageszeitung” und zwei ihrer Redakteure wegen übler Nachrede und Verleumdung zieht sich in die Länge. Am Dienstag wurde erneut vertagt. Der Ex-Schiedsrichter Robert Hoyzer will nun doch als Zeuge nach Vorarlberg kommen. “Ich habe bereits in Berlin ausgesagt, außerdem habe ich meinen Angaben nichts hinzuzufügen”, ließ Hoyzer über seinen Anwalt noch Ende Oktober das Gericht wissen. Kurz darauf kam ein weiteres Schreiben, wonach der Ex-Schiedsrichter doch zu einer Aussage vor dem Landesgericht Feldkirch bereit ist. Zudem wurde für den Prozess in Feldkirch beantragt, einen Akt vom Landgericht in Berlin einzuholen.

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