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Bevorzugung der Linienbusse

Im Zuge der Förderung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) werden Linienbusse an einigen Ampeln im Land bevorzugt. Der Buseingriff kann das gewohnte Signalprogramm beeinflussen. [18.1.2000]

Landesstatthalter Hubert Gorbach will diese Maßnahme in Erinnerung rufen und
richtet einen Appell an die Autofahrer, “die Signalanlage ständig im Auge zu
behalten”.

Derzeit sind an 46 Signalanlagen im Land Busbevorzugungen geplant oder
bereits installiert. “Durch die Einführung moderner Bussysteme und das
ständig steigende Verkehrsaufkommen hat sich die Notwendigkeit ergeben,
Linienbusse an gewissen Signalanlagen zu bevorzugen”, informiert
Landesstatthalter Gorbach, “Das Land gibt jährlich rund zwei Millionen
Schilling (145.000 Euro) für diese Maßnahmen aus.”

Die Bevorzugung der Busse erfolgt über verschiedene technische Systeme,
wie zum Beispiel Induktionsschleifen an den Signalanlagen oder eine
Positionsbestimmung der Busse mittels Satellit und eine Beeinflussung der
Signalanlage über den Bordcomputer. Bei der Planung der Bevorzugungen wurde
zwar darauf geachtet, die Eingriffe in die Signalprogramme möglichst zu
beschränken, ein Bus kann das gewohnte Programm aber insofern beeinflussen,
als dass Grün- oder Rotphasen stark verlängert oder auf ein paar Sekunden
verkürzt werden können.

Signale wie zum Beispiel der Abbiegepfeil können
während eines ganzen Umlaufes der Ampel unterdrückt werden. “Der gewohnte
Ablauf des Programmes einer Ampel kann sich durch eine Linienbusanmeldung
verändern. Es ist daher wichtig, die Autofahrer über dieses neue System zu
informieren, und sie daran zu erinnern, die Signalanlage ständig im Auge zu
behalten”, so Landesstatthalter Gorbach.

(Bild:VN)


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