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"Bevölkerung und Lebensraum vor Naturgefahren schützen"

Überschwemmungen in Bludesch nach starken Regenfällen Ende Juli 2019.
Überschwemmungen in Bludesch nach starken Regenfällen Ende Juli 2019. ©Feuerwehr Bürs
2,4 Millionen Euro steuert das Land Vorarlberg zu sechs Projekten mit einem Gesamtvolumen von 6,5 Millionen Euro zum Schutz vor Naturgewalten bei.
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In Vorarlberg werden die kontinuierlichen Investitionen zum Schutz vor Naturgewalten konsequent fortgesetzt. Zur Realisierung von sechs weiteren Projekten mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von mehr als 6,5 Millionen Euro stellt die Landesregierung rund 2,4 Millionen Euro zur Verfügung, berichten Landeshauptmann Markus Wallner und Sicherheitslandesrat Christian Gantner. Umgesetzt werden die Projekte in Bürs, Tschagguns, Hittisau, Bludenz, Fontanella und Bizau. „Es wird alles darangesetzt, Bevölkerung und Lebensraum wirksam vor Naturgefahren zu schützen“, begründen Wallner und Gantner die andauernden finanziellen Aufwendungen in diesem Bereich.

Über 5 Mio. Euro in Bürs investiert

Das kostenintensivste Projekt ist in Bürs geplant. Für den Hochwasserschutz werden bei der Alvier um insgesamt mehr als 5,2 Millionen Euro verschiedene Baumaßnahmen durchgeführt. Das Gerinne wird linksufrig im Bereich Haus Tschofen aufgeweitet, im Bereich der Landstraßenbrücke L82 wird die Sohle der Alvier eingetieft und oberhalb der Brücke wird eine Sohlrampe errichtet. Als Ersatzmaßnahme zur derzeitigen Wasserfassung des Alvierwerk II, wird eine Verbindungsleitung, ausgehend vom Wohnhaus Salomon bis zum Alvierwerk I, eingebaut. Eine weitere Sohlrampe wird zur Herstellung der Fischdurchgängigkeit, flussabwärts der Landesstraßenbrücke, angelegt. Im Zuge dieser Maßnahmen muss auch die Brücke selbst neu errichtet werden. Das Land beteiligt sich bei diesen Bauvorhaben mit mehr als 2,1 Millionen Euro.

Zum Schutz des Siedlungsraumes und der Straßenverbindungen vor Gleitschneeabgängen werden in Tschagguns mehrere Verbauungen in Form von Schneebrücken und Gleitschutzböcken aus Holz errichtet. Gleichzeitig werden Aufforstungen durchgeführt, um einen natürlichen Gleitschneeschutz zu erreichen. Der Landesbeitrag liegt bei 120.000 Euro. Baumaßnahmen werden auch in Hittisau im Bereich Gfällertobel, im Grubsertobel bei Bludenz, beim Seewaldtobel in Fontanella sowie beim Bizauerbach durchgeführt.

Starke Partnerschaft

„Hohe Lebensqualität erfordert größtmögliche Sicherheit. Um dieses gemeinsame Ziel zu erreichen, wird von Land, Gemeinden und Partnern engagiert an einem Strang gezogen“, betont der Landeshauptmann. Das Land nimmt seine diesbezügliche Verantwortung sehr ernst. Das stellt auch Sicherheitslandesrat Gantner klar: „Mit den Maßnahmen sollen bestehende Risiken möglichst minimiert werden. Speziell für kleinere Gemeinden stellen die Landesbeiträge eine wichtige finanzielle Entlastung dar“.

(VLK)

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