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Bettfedernfabrik: Zahl der übernommenen Mitarbeiter unklar

Hörbranz - Laut Mario Hoen, dem zukünftigen Geschäftsführer der "Sleep Well Kauffmann GmbH", ist noch nicht klar, wie viele der 90 Mitarbeiter in die Nachfolgegesellschaft der insolventen Bettfedernfabrik Kauffmann übernommen werden können.

„Wir hoffen, dass viele Interesse haben werden, überzutreten“, erklärte Hoen am Dienstag gegenüber der APA. Gespräche mit den Beschäftigten vor Ort werde es voraussichtlich ab Donnerstag geben.

„Es liegen relativ hektische Tage hinter uns“, so Hoen über die Kauffmann-Übernahme. Das Kaufangebot sei zwar noch nicht unterschrieben, er hege aber keinen Zweifel, dass der Masseverwalter das Angebot akzeptieren werde. Für Angaben über Pläne und die Zukunft der Bettfedernfabrik sei es „ein bisschen früh“. Man wolle sich erst vor Ort orientieren, sich den Auftragsbestand ansehen und „dann müssen wir hinein ins kalte Wasser“, sah Hoen die neue Aufgabe als Herausforderung. „Wir trauen uns das zu, weil wir glauben, dass Kauffmann viel Potenzial hat“, erklärte Hoen. Dennoch mache ein Neuanfang nur Sinn, wenn es möglich sei, wirtschaftlich vernünftig zu operieren.

In erster Linie gelte es, zunächst die „Verlustbringer“ festzustellen und auszuschalten. Dazu müsste aber nicht alles komplett umstrukturiert werden, es wird daher laut Hoen keine „totale Zäsur“ geben. Vorarlberg sei ein Hochlohn-Standort, daher müssten dort auch entsprechende Produkte gefertigt werden, „an so einem Standort kann man nicht mit Asien-Produkten konkurrieren“, betonte Hoen. Aber am Ende des Tages zähle der wirtschaftliche Erfolg, sonst könnten auch die Arbeitsplätze auf lange Sicht nicht gesichert werden, so der Geschäftsführer.

Wie am Dienstag bekannt wurde, hat die Hypo-Landesbank Vorarlberg den Zuschlag für die Kauffmann-Liegenschaft erhalten, die insolvente Firma wird in der „Sleep Well Kauffmann GmbH“ aufgefangen. Zu fünfzig Prozent gehört diese der Grosso GmbH des Investors und Huber-Vorstandsvorsitzenden Erhard Grossnigg. Die übrigen Prozente teilen sich der Wiener Taschenhersteller Schneiders Vienna GmbH und die Wiener Gans GmbH; bei beiden Unternehmen ist Hoen geschäftsführender Gesellschafter. Hoen stieß nach eigenen Angaben über die Daunen-Einzelhandelsfirma Gans GmbH, einem langjährigen Partner der Kauffmann GmbH, auf das insolvente Vorarlberger Unternehmen.

Für Kauffmann-Masseverwalter Lukas Pfefferkorn ist die Unternehmensverwertung mit der am Dienstag gefundenen Lösung so gut wie abgeschlossen. Es müssten noch Haftungsansprüche geklärt werden. Zudem sei eine Abrechnung der Unternehmensführung vorzunehmen, damit ab nächster Woche der Betrieb unter dem neuen Namen weiter gehen könne.

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