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Betrugsopfer warnt vor mysteriösen Jobinseraten

Was zuerst seriös schien, war es nicht - Ein Betrugsopfer warnt
Was zuerst seriös schien, war es nicht - Ein Betrugsopfer warnt ©VOL.AT/ Vonbank
Götzis – Der Vorarlberger Ersin Cetinkaya hat sich auf ein Zeitungsinserat beworben - und wurde daraufhin Opfer eines Betrugs.
Betrugsopfer über mysteriöses Jobangebot

„Zuerst schien mir alles seriös“, erzählt Ersin Cetinkaya. Vergangenes Jahr hat er sich bei der Firma jobrapido für eine Stelle in der philippinischen Hauptstadt Manila als Kranführer beworben. Gereizt hat ihn der deutlich höhere Verdienst und, dass die Firma sämtliche Lebenskosten übernehmen wollte. Kurz nachdem er seine E-Mail-Bewerbung abgeschickt hatte, bekam er eine positive Rückmeldung von einem Herrn namens W. Merkus, der offenbar für das Personal bei der Firma verantwortlich sein soll.

Ein Haken hatte die Sache aber: Cetinkaya musste ihm vorab seine Personaldaten inkl. Versicherungsnummer zukommen lassen und einen Teil des Flugtickets bezahlen. Dadurch solle sichergestellt werden, dass die Arbeiter die Tätigkeit auch ernst nehmen und nicht nur einen kostenlosen Flug wollen, berichtet Cetinkaya weiter. Nach der Überweisung habe er einen Arbeitsvertrag zugesendet bekommen und eine Kopie vom Flugticket. Zudem herrschte reger Telefonverkehr zwischen ihm und dem vermeintlichen Personalchef, der nach Angaben von Cetinkaya Deutscher sein soll. Kurz vor Abflug sollte er das Originalticket per Post erhalten – was letztlich aber nie geschah. Seitdem konnte er die Firma auch nicht mehr erreichen.

Schaden von mehreren Hundert Euro

Die Kosten für das Flugticket habe er bis heute nicht rückerstattet bekommen. Ebenso die Kosten für die rund 30 Anrufe auf die Philippinen von mehreren Minuten. Einen Anwalt kann sich Cetinkaya nicht leisten, zumal eine Klage relativ aufwendig und die Erfolgschancen eher gering seien.

AK: “Finger weg!”

Laut Arbeiterkammer Vorarlberg ist ein solcher Fall in Vorarlberg nicht bekannt. Dadurch. dass besagte Firma den gleichen Namen wie eine Job-Suchmaschine hat, soll der Bewerber absichtlich in die Irre geführt werden. “Generell gilt, wenn Vorauszahlungen getätigt werden müssen – Finger weg!”, rät Karin Hinteregger vom Konsumentenschutz. In jedem Fall sollte ein solcher Fall sofort zur Anzeige gebracht werden.

Ersin Cetinkaya im Gespräch mit VOL.AT:

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(VOL.AT/ Simon Vonbank)

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