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Betrug mit Grabstein

Nach dem Tod ihres Ehemannes musste sich eine Bludenzerin nicht nur mit diesem schweren Verlust auseinandersetzen. Denn Ärger war programmiert, als sie einen Kostenvoranschlag für den Grabstein einholen ließ.

Im Dezember des vergangenen Jahres starb der Ehemann von Annemarie Neier. Weil sie selbst im Krankenhaus lag, organisierte ihre langjährige Nachbarin die Beerdigung, so der ORF. Für die notwendige Grab-Inschrift kontaktierte sie die Frastanzer Firma Prenn für einen Kostenvoranschlag.

Der Voranschlag kam vorerst nicht – der Grabstein jedoch wurde sofort abgebaut und zur Firma Prenn gebracht. Die Inschrift, die mit 630 Euro zu Buche schlug, war dann aber nur ein Teil der 1.765 Euro teuren Rechnung. Denn die Firma machte ohne Auftrag, so die Konsumentin, einfach noch verschiedene zusätzliche Arbeiten.

Der Inhaber der Frastanzer Firma Prenn wollte zu diesem Fall nicht Stellung nehmen.

Der Konsumentenschutz rät im Vorfeld verschiedene Angebote einzuholen. Die gesamte Rechnung müsse die Konsumentin in diesem Fall nicht bezahlen.

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