Betrogen statt gebettelt: „Baroness Münchhausen“ als Spendensammlerin

28-jährige Mutter am Bezirksgericht Dornbirn wegen Betrugs verurteilt.
28-jährige Mutter am Bezirksgericht Dornbirn wegen Betrugs verurteilt. ©VOL.AT
Dornbirn - Krach mit dem Kindesvater, sehr betrunken und noch mehr pleite: Mutter zog von Haus zu Haus und sammelte anschließend „Spenden“.

Am Donnerstag stand sie wegen Betrugs, versuchten Betrugs und Diebstahls vor dem Dornbirner Bezirksrichter Frank Plasinger. Immer und immer wieder waren es Betrügereien, die die 28-jährige Mutter in den Konflikt mit der Justiz zogen.

Jüngster Fall: Nach einem Streit mit dem Kindesvater fuhr sie zunächst mit dem Zug nach nirgendwo. Dabei soll sie ein Handy geklaut haben. Schließlich kam die bittere Erkenntnis: „Ich hatte kein Geld, keine Zigaretten und nichts zu essen.“ Betrunken zog sie von Haus zu Haus, klingelte und konfrontierte wildfremde Leute mit ihrem tristen Schicksal – und tischte dabei ein phantasiereiches Lügengebilde auf.

Details zum Prozess und zum Urteilsspruch in den aktuellen VN nachlesen.

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