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Betriebskosten bereiten Vogewosi Kopfzerbrechen

Bregenz - Die Auswirkungen der Energiepreise auf die Betriebskostenabrechnung sind heuer zentrales Thema der "Vorarlberger gemeinnützige Wohnbau- und Siedlungsgesellschaft" (Vogewosi).

Die Abrechnung falle in diesem Jahr „weniger erfreulich“ aus, teilte Geschäftsführer Hans-Peter Lorenz am Mittwoch in einer Aussendung zur Halbjahresbilanz 2007 mit. Den steigenden Betriebs- und Heizkosten will die Vogewosi mit Sanierungen entgegenwirken.

Wegen der langen Heizperiode im Frühjahr 2006 und der hohen Energiepreise im Herbst 2006 müssten rund 4.200 Mieter mit Nachzahlungen zwischen 100 und 200 Euro rechnen. An rund 8.700 Mieter könnten aber sogar rund 808.000 Euro an Betriebs- und Heizkosten rückerstattet werden, hieß es in der Aussendung. Um die steigenden Betriebskosten abzufedern, sorge die Vogewosi mit zinsgünstigem Eigenkapital dafür, dass die Miete auf niedrigem Niveau gehalten werden könne. „Es gibt weiterhin keine Erhöhung der von uns beeinflussbaren Mieten“, sagte Lorenz.

Durch spezielle Sanierungsprogramme wolle die Vogewosi den steigenden Betriebskosten entgegenwirken, so Lorenz. Einen besonderen Schwerpunkt lege die Wohnbau-Gesellschaft daher auf so genannte „Faktor-10-Sanierungen“, dabei wird der Heizwärmebedarf auf ein Zehntel des ursprünglichen Wertes reduziert. „Auch diese Sanierungen können zum Teil sogar ohne Erhöhung der Mieten durchgeführt werden“, betonte der Vogewosi-Geschäftsführer. Derartige Sanierungen seien aus technischen Gründen aber nicht für alle Gebäude möglich.

Insgesamt wird die Vogewosi nach eigenen Angaben 2007 rund 30 Mio. Euro in Neubau- und Sanierungsprojekte investieren. Im ersten Halbjahr 2007 habe die Vogewosi bereits 28 neue Wohnungen übergeben, derzeit befänden sich 166 im Bau. Die Nachfrage nach Wohnraum sei nach wie vor sehr groß, zunehmend auch in ländlichen Gebieten, betonte Lorenz. Derzeit entstehen laut Vogewosi in Hörbranz (Bezirk Bregenz), Lech am Arlberg und Ludesch (Bezirk Bludenz) insgesamt 44 Wohnungen. Im Herbst starten die Bauarbeiten für weitere 159 Wohnungen, davon liegen 65 in ländlichen Gemeinden.

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