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Betriebliche Gesundheitsförderung

In Vorarlberg haben sich die Sozialpartner, das Land, Sozialversicherer und weitere Institutionen eine neue Plattform "Betriebliche Gesundheitsförderung und Prävention Vorarlberg" gegründet.

Ziel ist, den Gesundheitsaspekt am Arbeitsplatz auch als Faktor des Wirtschaftsstandorts aufzuwerten. In der Wirtschaftskammer Vorarlberg in Feldkirch fand am Dienstag die Auftaktveranstaltung statt. Der Großteil der Vorarlberger Unternehmer, so hat die Wirtschaftskammer im Vorfeld erhoben, stehen dem Projekt verstärkter Gesundheitsförderung positiv gegenüber.

Lediglich 30 Prozent würden die Bestimmungen des Arbeitsschutzes als ausreichend betrachten. „Die Wirtschaft profitiert von Mitarbeitern, die motiviert und gesund sind und deshalb eine gute Leistung bringen“, erklärte Wirtschaftskammerpräsident Kuno Riedmann. 87 Prozent der befragten Unternehmen glauben, dass durch entsprechende Maßnahmen die Zahl der Krankenstandstage verringert werden kann.

Arbeiterkammerpräsident Josef Fink gab sich davon überzeugt, dass Investitionen in die Gesundheit und Motivation der Mitarbeiter sich eher rechnen als so manche Innovation im technischen oder organisatorischen Bereich, mit denen „mühsam um einige Zehntelprozent mehr Produktivität gerungen“ werde – doch „die Psyche der Mitarbeiter ist meist kein Thema.“ Die Partner der Plattform werden in den kommenden Monaten verschiedene Informationsveranstaltungen durchführen, auch die Prämierung von vorbildlichen Unternehmen ist geplant.

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