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Betreuungspool entwickelt sich als Erfolgsmodell

Feldkirch – Im Oktober 2007 hat der Vorarlberger Betreuungspool mit einem neuen Angebot seine Arbeit aufgenommen. Nach einem Jahr zog Landesrätin Greti Schmid heute, Dienstag, in Feldkirch eine positiven Zwischenbilanz. 

In der ersten Phase hat der Betreuungspool schon gut 32.000 Einsatzstunden geleistet. 32 selbständige Personenbetreuerinnen und -betreuer sind derzeit im Pool.

Dabei haben 17 Personen, die keine Beschäftigung hatten und durch das AMS betreut wurden, wieder eine neue Aufgabe gefunden und können ihren Lebensunterhalt wieder selbst bestreiten, betonte Schmid: “Die Arbeit im Betreuungspool bietet die Perspektive, für andere Menschen eine sinnvolle und notwendige Tätigkeit ausüben.”

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Laut Expertenmeinung wird der 1. Mai 2011 mit dem Ende der Übergangsbestimmungen in der EU ein einschneidendes Datum. Da EU-Bürgerinnen und -bürger, etwa aus der Slowakei, dann zu denselben Bedingungen bei uns arbeiten wie österreichischen Staatsangehörige können, wird angenommen, dass Personenbetreuerinnen und -betreuer aus unterschiedlichen Gründen in andere Berufe abwandern. “Deshalb müssen wir trachten, bis dahin genügend inländisches Betreuungspersonal zur Verfügung zu haben, die ‘Rund um die Uhr’-Betreuungen leisten können”, so Betreuungspool-Geschäftsführer Harald Panzenböck.

 

 

Da diese Betreuerinnen und Betreuer für die zu Betreuenden erfahrungsgemäß mehr kosten als ausländische Kräfte, werde hier eine vermehrte Aufklärungsarbeit über die Vorteile einer inländischen Lösung erforderlich sein, ergänzte der Obmann des Landesverbandes Hauskrankenpflege, Franz Fischer.

 

“Die öffentliche Hand wird die wertvolle Arbeit pflegender Angehöriger nie völlig ersetzen können, aber wir wollen Unterstützung bieten, um bestmögliche Rahmenbedingungen zu schaffen”, sagte LR Schmid. Das unterstrich auch ARGE-MOHI-Geschäftsführerin Uschi Österle. Der Betreuungspool habe sich als Nische zwischen der ausländischen 24-Stunden-Betreuung und den Mobilen Hilfsdiensten etabliert und sei bereits eine nicht mehr wegzudenkende Ergänzung des Betreuungs- und Pflegenetzes.

 

 

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