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Beteiligungsprozess für Jugendhaus Feldkirch

Mit Ende Jahr verlassen die aktuellen Pächter die Lokalitäten, bis dahin soll das Beteilungsverfahren laufen.
Mit Ende Jahr verlassen die aktuellen Pächter die Lokalitäten, bis dahin soll das Beteilungsverfahren laufen. ©ETU
Beteiligungsprozess für das neue Jugendhaus wird über Sommer vorbereitet.

Feldkirch. (VN-gms) Ende Mai beschloss die Stadtvertretung den Kauf des Grundstückes für das neue Jugendhaus. Nach vielen Unstimmigkeiten im Vorfeld gab es für das Grundstück an der Reichsstraße eine große Mehrheit. Lediglich die Feldkircher Sozialdemokraten sprachen sich gegen den Ankauf aus. Sie kritisierten, dass nicht garantiert würde, dass die Nutzer des Graf Hugo im neuen Haus ähnlich viel Platz erhalten. Zufrieden mit dem neuen Objekt zeigt sich hingegen Stadträtin Ingrid Scharf im Gespräch mit der VN-Heimat. Sie lobt die zentrumsnahe Lage, die sehr gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr und die Vorteile, die daraus entstehen, dass es keine Wohnnachbarschaft gibt. Auch das Areal findet die volle Zustimmung der Stadträtin. Immerhin sei die neue Nutzfläche weit größer, als die bisherige von Graf Hugo und Twogether zusammen. „Der Innenhof ist ebenfalls eine super Sache“, so Scharf, er erlaube neue Nutzungsmöglichkeiten. Und dass es insgesamt sechs Objekte sind, die am Areal stehen, findet Scharf ideal, um auch unterschiedliche Interessen an einem Ort zusammenzubringen. Sie ist überzeugt, dass über kurz oder lang auch das Twogether hierher übersiedeln wird. Die Befürchtungen der SPÖ teilt Scharf nicht – es sei genug Platz vorhanden.

Die Jugendlichen selber sehen das ähnlich. Monika Valentin, Leiterin der offenen Jugendarbeit Feldkirch, war mit Jugendlichen vor Ort. Denen gefällt besonders das große Platzangebot, so Valentin. Valentin selbst sieht am neuen Standort nur einen Punkt etwas kritischer: Das neue Jugendhaus liegt weniger zentral als das alte Graf Hugo. Die Möglichkeit, beide Jugendhäuser am neuen Areal zusammenzulegen, besteht zwar, ideal wären aber – so Valentin – zwei Standorte, um den altersgerechten Unterschieden der Jugendlichen zwischen zwölf und 20 Jahren gerecht zu werden.

Zeitplan wurde fixiert

Mit dem Ankauf startet die Arbeit für die Jugendabteilung und für Jugendstadträtin Scharf. Denn der Ankauf war von Finanz- und Baustadtrat begleitet worden, was Scharf in der Vergangenheit kritisierte. Nun sieht trägt sie die politischen Verantwortung. „Der Beteiligungsprozess wird von der Jugendabteilung ausgearbeitet“, so Scharf. Die Vorbereitungen haben bereits begonnen. So haben bereits Gespräche zwischen Monika Valentin und Heike Sprenger-Mähr von der Jugendabteilung stattgefunden. Für die OJAF-Leiterin ist aber nicht nur ein Konzept für das neue Jugendhaus und die räumliche Nutzung gefragt. Auch die weitere Entwicklung der Jugendarbeit in Feldkirch sollte ins Auge gefasst werden.

Breiter Beteiligungsprozess

Der Beteiligungsprozess soll auf eine breite Basis gestellt werden. Nicht nur die aktuellen Benutzer, sondern auch viel Fachexpertise soll hereingeholt werden. Dazu sollen verschiedene Formate, wie etwa Workshops oder Befragungen, dienen. Der Startschuss soll Ende August erfolgen. Bis zum Jahresende sollen die Ergebnisse vorliegen, die dann Anfang 2017 analysiert und für die Umsetzung vorbereitet werden. Ab dann steht das Haus frei, die Mietverträge des Erotik-Clubs und des Gasthauses laufen aus.

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