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Beteiligung an Gesundheitskonzept

Vizebürgermeister Peter Ritter
Vizebürgermeister Peter Ritter ©T.Meznar
Bludenz. „Gesundheitskonzept: Ihre Mitarbeit ist gefragt“ mit diesem Aufruf will die Stadt Bludenz alle Bürgerinnen und Bürger animieren, sich an einer zukünftigen Gesundheitsversorgung zu beteiligen. Ziel ist es das medizinische Leistungsangebot und die moderne Gesundheitsversorgung sowohl für die Alpenstadt als auch die Region, in der rund 70.000 Menschen leben, abzusichern und weiter zu entwickeln.

„Eine qualitativ hochwertige Versorgung ist ein wichtiges Anliegen, das alle betrifft. Dementsprechend sollten auch alle mitreden können“, bringt Bürgermeister Mandi Katzenmayer die Wichtigkeit dieser Causa zum Ausdruck.

Nach einer bereits erfolgten Bestandsaufnahme und Analyse sollen nun in einem zweiten Schritt in einem breit angelegten Bürgerbeteiligungsverfahren Fragen wie: Was erwarten wir von einer funktionierenden Versorgung? Was wollen und können wir dazu beitragen? Welche Aufgaben hat die Stadt, wofür ist der Einzelne zuständig? behandelt und aufgearbeitet werden. Die Auftaktveranstaltung dazu fand gestern mit einem Referat des anerkannten Schweizer Gesundheitsexperten Bertino Somaini in der Remise Bludenz statt. In weiterer Folge soll nun mit einer umfassenden Beteiligung der Bevölkerung in Arbeitsgruppen an der Zielformulierung und dem Maßnahmenkonzept für das Stadtentwicklungsteilkonzept „Gesundheit“ gearbeitet werden. Ähnliche Stadtentwicklungskonzepte wurden schon im Bereich Verkehr, Wirtschaft und Pflege im Auftrag der Stadt Bludenz erstellt. „Mit diesem Gesundheitskonzept will die Stadt Bludenz ein bestmöglich funktionierendes Gesundheitswesen für die Zukunft gestalten und sichern“, beschreibt Vizebürgermeister und Projektleiter Peter Ritter. „Insbesondere die Entwicklung des Standortes Bludenz für Gesundheitseinrichtungen und deren Vernetzung steht dabei im Vordergrund.“

Auch beim Angebot an Fachärzten sieht man in der Bezirkshauptstadt dringenden Handlungsbedarf. In Fachrichtungen wie Dermatologie und Orthopädie besteht eine augenscheinliche Unterversorgung. Noch extremer stellt sich die Situation in der Augenheilkunde dar. Lediglich zwei niedergelassene Fachärzte stehen den Einwohnern des südlichsten Bezirkes zur Verfügung. Das bedeutet, dass 35.000 Menschen auf einen Augenarzt kommen. Der Landesdurchschnitt in Vorarlberg liegt im Gegensatz dazu bei 17.500 pro Arzt.

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