Bessere Förderung von Solaranlagen

Schwarzach - Seit 1991 fördert das Land mit Mitteln aus der Wohnbauförderung thermische Solaranlagen zur Warmwasserbereitung.

Bis Ende 2006 wurden so 10.910 Solaranlagen errichtet, mit einer Kollektorfläche von 142.810 Quadratmetern. Seit einigen Jahren werden nun auch Solaranlagen zur Heizungsunterstützunggefördert; allerdings mit einer „nicht optimalen Förderung“, wie Freiheitlichen-Umweltsprecher Siegfried Neyer bemängelt.

Demnach beträgt die Sockelförderung bei Eigenheimen und Reihenhäusern bei einem Deckungsbeitrag zwischen 15 und 20 Prozent exakt 1500 Euro plus 75 Euro pro Quadratmeter (maximal 3000 Euro); bei einem Deckungsbeitrag über 20 Prozent beträgt die Sockelförderung 2200 Euro plus die 75 Euro pro Quadratmeter (maximal 3700 Euro). Bei Mehrwohnungsanlagen gibt es diese Abstufung allerdings nicht – die Förderung beträgt einheitlich 30 Prozent der Investitionskosten, begrenzt auf 500 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche.

Da gute Anlagen allerdings Deckungsgrade von 50 Prozent und mehr erreichen, sollte die derzeitige Abstufung überarbeitet werden, verlangt Neyer. Vorarlbergs Freiheitliche fordern die Landesregierung deswegen in einem Antrag auf, „die Wohnbau-Förderrichtlinien für 2008 zu überarbeiten, um die Abstufung bei der Förderung thermischer SolaranlagenmitHeizungseinbindung zugunsten einer stufenlosen Förderung – wie beispielsweise bei Mehrwohnungsanlagen – zu ersetzen“.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Bessere Förderung von Solaranlagen
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen