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Beslan: "Soldaten töteten viele Kinder"

Viele der beim Geiseldrama von Beslan getöteten Menschen sind einer Zeugenaussage zufolge Opfer von russischen Sondereinsatzkräften geworden. Trotz Kindern an den Fenstern eröffneten die Soldaten das Feuer.

„Die Terroristen haben Kinder auf die Fensterbrüstungen gestellt, damit das Militär nicht schießt“, sagte Sita Sidakowa am Dienstag im Prozess gegen Nurpaschi Kulajew, den einzigen mutmaßlichen Kidnapper, der nach dem blutigen Ende des Geiseldramas festgenommen wurde.

Dennoch sei von der Straße aus unablässig gefeuert worden, sagte die Zeugin. Die meisten Kinder seien ihrer Einschätzung nach durch die Soldaten getötet worden.

Bei dem gewaltsam beendeten Geiseldrama in Nordossetien im September 2004 kamen nach amtlichen Angaben 330 Menschen, unter ihnen 186 Kinder, ums Leben; hunderte wurden verletzt. Von den 32 Geiselnehmern wurden demnach 31 getötet.

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