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Berge - Tempel - Dschungel

Mit den Sonnenstrahlen zwickt viele Zeitgenossen das Fernweh. Zu den Ländern, deren Magie Europäer fesselt, gehört in jedem Fall Nepal. Nicht nur hohe Berge und alte buddhistische Tempel sind zu entdecken.

Mit Nepal verbinden die meisten Menschen die höchste Bergkette der Welt, chaotisch scheinende Städte, beeindruckende Bauwerke und faszinierende Menschen. Nepal zählt zu den am wenigsten entwickelten und ärmsten Ländern der Welt. Das einzige Hindu-Königreich der Welt ist ein Land der Gegensätze. Diese spiegeln sich schon in der Landesnatur wider. Die Vegetationszonen reichen vom Flachland, der an die indische Gangesebene anschließenden feucht-heißen Steppe bis zur von ewigem Schnee bedeckten Hochgebirgsregion des Himalajas mit dem 8848 Meter hohen Mount Everest. Wie in kaum einem Land der Welt variiert das Klima zwischen tropisch und arktisch. Analog rekrutiert sich auch die Bevölkerung aus verschiedenen ethnischen Gruppen mit eigenen Sprachen und Sitten. Das Ballungszentrum liegt im Kathmandutal. Eine beeindruckende Fülle von sakralen und profanen Bauten erregt dort Aufmerksamkeit. Das reicht von nur quadratmetergroßen Tempelchen an Haus-ecken oder in Wandnischen über stattliche Pagoden und Stupas bis hin zu ausgedehnten Palast- und Klosteranlagen.

Faszinierend im alten Stadtkern der Hauptstadt Kathmandus sind die motorisierten Dreiräder, die so genannten „Tempos“. „Heilige Kühe“ irren durch den brausenden Straßenverkehr. Tausende Hindus pilgern zur südlich von Kathmandu gelegenen Kultstätte Dakshinkali, um die blutrünstige Göttin Kali mit Schlachtopfern zu besänftigen. Sehenswert in jedem Falle sind Königspalast, Tempel des Affengottes, Tempel der lebenden Göttin Kumari sowie zahlreiche Pagoden.

Im Süden, an der Grenze zu Indien, gibt es einen über 900 Quadratkilometer großen Dschungel, den Royal Chitwan National Park. Im 19. Jahrhundert noch Spielwiese der nepalesischen und britischen Aristokraten für exzessive Wildtierjagden, wurde dieses Gebiet 1979 von der UNESCO als Weltnaturerbe deklariert, um den einzigartigen Wildbestand zu schützen. Man findet hier eine unglaubliche Vielfalt an Tieren: Tiger, Rhinozerosse, Affen, Dammwild, Krokodile, Elefanten und über 450 verschiedene Vogelarten tummeln sich dort.

Und: Nepal ist ein Schlemmerland. In Kathmandu und Pokhara reiht sich ein Restaurant an das andere, Cafés locken mit köstlichen Kuchen. Das klassische nepalesische Essen ist das Dhal Bhat. Es besteht aus Reis, einer gewürzten Linsensoße und Currygemüse. Dieser Eintopf wird mit den Händen gegessen.

Insgesamt ist das Essen ausgesprochen gut und abwechslungsreich. Es wird bestimmt von indischen, chinesischen und typisch nepalesischen Einflüssen. Übrigens: Wer Nepal erlebt, der sollte unbedingt auch den „Sprung“ nach Tibet wagen: Das Land der Nomaden, Yaks, der geheimnisvollen Tempelanlagen und der hohen Berge. Das „Schneeland“, wie Tibet genannt wird, ist eines der faszinierendsten Länder der Erde.

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