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Bereit für Schengen

Das Gebäude der Liechtensteiner Landespolizei in Vaduz
Das Gebäude der Liechtensteiner Landespolizei in Vaduz ©Manfred Bauer
Liechtensteiner Landespolizei

Vaduz. Kürzlich wurde Liechtenstein an die polizeiliche Fahndungsdatenbank des Schengener Informationssystems (SIS) angebunden. Damit haben Polizei, Grenzwache, Justiz und weitere Stellen einen direkten “Draht” auf 35 Millionen Datensätze der Personen und Sachfahndungen. Dazu wurde im Gebäude der Landespolizei in Vaduz das “SIRENE-Büro” (Supplementary Information Request at the National Entry) die nationale Kontaktstelle für den Austausch von Zusatzinformationen, eingerichtet. Mit diesen jetzt geschaffenen letzten Voraussetzungen für einen Schengen-Beitritt Liechtensteins kann dieser Ende 2011 in Kraft gesetzt werden.

Erste Erfolge

In der polizeilichen Fahndungsdatenbank sind rund 50.000 vermisste Personen und rund 700.000 Personen mit Einreise- oder Aufenthaltssperren in den EU-Raum sowie 31.000 zur Verhaftung ausgeschriebene Personen enthalten. Bereits nach kurzer Zeit konnten die Mitarbeiter des SIRENE-Büros erste Fahndungserfolge in vier Fällen vermelden. Zugriff auf die SIS-Daten in Zusammenarbeit mit dem SIRENE-Büro haben neben der Landespolizei auch die Grenzwache, das Ausländer- und Passamt, die Motorfahrzeugkontrolle und die liechtensteinischen Gerichte.

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