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Über diese "Straftäter" lachte ganz Vorarlberg

Schwarzach - Ob ein Nickerchen zur falschen Zeit oder ein zu kurzes Fluchtgerät - die "VN" küren die "kriminellen Pechvögel" des heurigen Jahres.  

1 Räuber als Rowdy: eine Großfahndung lösten Anfang Jänner zwei Verkehrsrowdys aus Bregenz aus: Sie ärgerten sich über das zu langsame Fahren eines Kleintransporters und zwangen diesen zum Anhalten. Dumm nur, dass es sich um einen Geldtransporter handelte. Der Fahrer vermutete einen Überfall und löste Alarm aus. Die Männer wurden verhaftet und wegen gefährlicher Drohung angezeigt.

2 Freund und Helfer: Dieser Spruch bewahrheitete sich Ende Jänner für einen 25-jährigen Einbrecher aus Lauterach. Polizisten befreiten ihn aus einer Schiebetür, in der er bei einem Einbruchsversuch in die Jet-Tankstelle in Dornbirn-Schwefel stecken geblieben war.

3 Späte Reue: Milde Richter fand im Februar ein 30-jähriger Mann aus Klaus. Er war in die Bregenzer Polizeidienststelle spaziert und gestand eine fünfjährige Einbrecherkarriere. „Aus Gewissensgründen“, wie er sagte. Der reuige Täter bekam eine Bewährungsstrafe.

4 Missglückter Ausbruch: Ein 37-jähriger Slowake brach im Februar aus dem Gefängnis in St. Gallen aus. Die Bettlaken, an denen er sich abseilen wollte, waren jedoch einige Meter zu kurz geraten, der Mann stürzte ab. Der verureilte Mörder schwamm noch über den Rhein und stellte sich dann völlig erschöpft auf der Bregenzer Dienststelle.

5 Tatort Liebeswiese: Ein Pärchen überkam in Feldkirch die Lust auf einer abgelegenen Wiese. Aus dem Liebesakt wurde daraufhin ein „Gerichtsakt“, ein Anrainer fühlte sich belästigt. Nach der polizeilichen „Vermessung“ des Tatortes und der Spurensicherung wurde das Paar zu einer Geldstrafe verurteilt.

6 Süße Tarnung: Per Post ließen sich zwei Drogendealer aus Lustenau ihre „Ware“ aus Südamerika schicken. Die Pakete waren als Schokoladenlieferung getarnt. Ein alter Trick, auf den kein Drogenhund mehr hereinfällt. Der internationale Suchtgiftring flog im Juni auf.

7 Schlechtes Timing: Ein Asylwerber schlief im Zug ein und verpasste den Halt in Bludenz, erst im schweizerischen Buchs wurde er von den Schweizer Zöllnern geweckt. Die fanden im Reisegepäck Marihuana im Wert von mindestens 4000 Euro.

8 Versenkt: Aus Wut versenkte ein 22-jähriger Rankler eine Radarbox im Rhein: Spuren vom Tatort konnten ihm zugeordnet werden. Der Mann wurde im September verurteilt und muss 100.000 Euro Schadenersatz zahlen.

9 Verdächtiger Rauch: Wegen eines technischen Defekts brannte Anfang Dezember ein Stadel in Kennelbach. Die Polizei entdeckte eine Cannabis-Plantage in der Brandruine. Der Züchter, ein 25-Jähriger, wurde angezeigt.

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