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Über 1000 Einsätze für Wasserrettung im Vorjahr

Die Wasserrettung Vorarlberg ist für die 96 Gemeinden des Landes im Bereich der Rettung am und aus dem Wasser im ehrenamtlichen Einsatz. Die acht Abteilungen des Landes haben Ende März über das vergangene Jahr Bilanz gezogen. Jahr 2008 im Rückblick

Neben den 519 Alarmeinsätzen und Erste Hilfe-Leistungen, mussten auch 569 Veranstaltungsüberwachungen und Bäderdienste von den Wasserrettern verrichtet werden. Insgesamt sind damit 1088 Einsätze als Jahresbilanz auszuweisen, welche einen Stundenaufwand von 10.776 Stunden verursachten. Die rund 500 aktiven Mitglieder nahmen diesen Aufwand trotz leichter Steigerung zum Nulltarif in Kauf.

Insbesondere die Präventiveinsätze im Bereich der Überwachung von Veranstaltungen nahmen massiv zu und sind nicht zuletzt auf Großveranstaltungen wie die Public Viewings anlässlich der EURO 08, die Dreharbeiten zu James-Bond und die Festspielaufführungen auf der Seebühne zurückzuführen.

In den 17 Frei- und Hallenbädern des Landes, zeigt sich ebenfalls der Erfolg der Präventionsarbeit durch den Überwachungsdienst. Es konnte eine Lebensrettung durch die ÖWR Dornbirn verzeichnet werden, jedoch wie hoch die Anzahl der verhinderten Unfälle ist, lässt sich nicht beziffern.

Ausbildung: Kern der Vorbeugung und Sicherheit für die Wasserretter

Um die vielfältigen Einsatzbereiche der Wasserrettung abzudecken und dem Ertrinkungstod den Kampf anzusagen, wurden im Bereich der Aus- und Fortbildung 27.600 Stunden aufgewendet.
Dies bedeutet, dass 14 Angestellte alleine in diesem Bereich das gesamte Jahr 2008 hätten beschäftigt werden können. In dieser Zeit wurden von unserem Lehrpersonal 1309 Kinder im Anfängerschwimmen unterrichtet und 182 Personen im Rettungsschwimmen ausgebildet. Weiters wurden unsere Einsatztaucher, Wildwasserretter und das Nautikpersonal in zahlreichen Veranstaltungen weitergebildet.

Organisationsentwicklung: Investition in die Zukunft

Das Jahr 2008 kennzeichnete sich neben den Einsätzen und der Ausbildung auch durch die Anstellung des ersten vollzeitangestellten Wasserretters Österreichs, welcher im Oktober seinen Dienst antreten konnte. Mit Ing. Sebastian Hellbock konnte ein Mann gefunden werden, der die Organisation seit 15 Jahren aktiv als Taucher, Wildwasserretter und Abschnittseinsatzleiter unterstützt. Seine primären Aufgaben liegen in der Weiterentwicklung der Organisation und Unterstützung der ehrenamtlichen Funktionäre.

Dank der Vorarlberger Landesregierung und den Vorarlberger Gemeinden, konnten im letzten Jahr 6 robuste Hochwasserboote angeschafft werden, welche notfalls innert kürzester Zeit im gesamten Land einsetzbar sind. Die vielseitige Nutzung, wie beispielsweise bei der Eisrettung, gewährleistet die Funktionstüchtigkeit und den trainierten Umgang mit den Booten im Katastrophenfall, was eine nachhaltige Investition für die Vorarlberger Bevölkerung bedeutet. Die Einweihung findet am 17.05.2009 im Landesverband der Wasserrettung in Bregenz statt.

Quelle: ÖWR Vorarlberg

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