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Bemerkenswertes Denkmal

Sr. Dr. Christine Öhlinger informierte über die Entstehungsgeschichte des Sacré Coeur  Sacré Coeur Riedenburg
Sr. Dr. Christine Öhlinger informierte über die Entstehungsgeschichte des Sacré Coeur Sacré Coeur Riedenburg
Sacré Coeur Riedenburg

Bregenz. An die hundert Besucher kamen schon zur ersten Führung am Vormittag mit Vortrag im Schlösschen Sacré Coeur Riedenburg, das zu den bemerkenswertesten Denkmalen von Bregenz zählt.

 

 

Auf dem südlich von Bregenz gelegenen Hügel war bereits im 12. Jahrhundert eine Burg oder Schloss „Niedegge“ errichtet worden, dieses wurde aber bei den Appenzellerkriegen im 15. Jahrhundert völlig zerstört. Nach einigen Besitzerwechseln und Wiederaufbauten erwarb Hans Schnabl von Schönstein 1570 das Anwesen – mittlerweile Riedenburg genannt – und ließ es renovieren und mit Zinnen und Türmchen versehen., die noch heute das Erscheinungsbild des Schlösschens prägen.

In den Jahren 1844–1849 ließ Ernst Freiherr von Pöllnitz gemeinsam mit seiner aus schottischem Adel stammenden Frau Isabella die Mauern wieder in Stand setzen und Teile neu errichten.

1853 kam das Schlösschen in den Besitz von Magdalena Sophie Barat, der Gründerin der Gesellschaft vom Heiligsten Herzen Jesu, die im Jahre 1854 an dieser Stelle eine Erziehungsanstalt eröffnete.

Schon im Jahre 1855 begann man mit baulichen Erweiterungen, ab Herbst 1862 wurde mit dem Bau der Klosterkirche begonnen. Das Gotteshaus wurde im damals noch weitgehend unbekannten Stil der Neugotik errichtet und ist bis heute mit seinem – weithin sichtbaren – schlanken, himmelwärts strebenden Dachreiter eine imposante Erscheinung der Stadt Bregenz geblieben.

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