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Belgien und Russland könnten erste EM-Tickets lösen

Die Belgier spielten bis jetzt makellos
Die Belgier spielten bis jetzt makellos ©APA (AFP)
Belgiens in der aktuellen Qualifikation bisher makellose Fußballnationalmannschaft kann praktisch für die Europameisterschafts-Endrunde 2020 planen. Mit einem Heimsieg über San Marino, das punktelose Schlusslicht von Gruppe H, würden Eden Hazard und Co. am Donnerstag (20.45 Uhr) das erste EM-Tickets lösen. Pool-Rivale Russland muss im Parallelspiel auf fremde Hilfe hoffen.

Die Russen, mit 15 Punkten drei Zähler hinter Belgien Zweiter, empfangen Schottland. Die Elf von Trainer Stanislaw Tschertschessow muss in Moskau aber nicht nur gewinnen, sondern auch auf ein Remis der Verfolger Zypern und Kasachstan (je 7) hoffen. Sollte das nicht gelingen, hat Russland am Sonntag die Gelegenheit, auf Zypern den Sack endgültig zuzumachen.

Viel mehr Spannung verspricht die Gruppe C. Zwar ist Leader Deutschland (12) erst am Sonntag bei Schlusslicht Estland gefordert, schon am Donnerstag kommt es aber in Rotterdam (20.45) zum Schlager zwischen den Niederlanden (9) und Nordirland (12). Die Nordiren, die bisher vier ihrer fünf Partien gewonnen und nur gegen Deutschland verloren haben, visieren ihre zweite EM in Folge an. Für die Niederlande ist es indes ein Pflichtsieg, soll nach verpasster EM 2016 und WM 2018 wieder eine Endrunde her. Das leichtere Restprogramm spricht freilich für "Oranje", das auch ein Spiel weniger absolviert hat.

Nordirlands Trainer Michael O'Neill sieht den Druck bei den Gastgebern. "Holland wird sich selbst für fähig halten, die Europameisterschaft zu gewinnen, aber erst einmal müssen sie dahinkommen", sagte O'Neill. "Sie haben bekanntlich die letzten beiden Turniere verpasst, (...) deshalb stehen sie zusätzlich unter Druck." O'Neill gab sich vor den beiden Duellen - das zweite findet im November in Belfast statt - vorsichtig zuversichtlich, dass sein Team gegen den Favoriten bestehen kann. "Diese Holland-Mannschaft hat nicht die Reife und Erfahrung früherer Teams", sagte der Coach, "und vielleicht ist das etwas, dass wir ausnutzen können."

Noch knapper geht es in Gruppe E her. Kroatien (10), die Slowakei, Ungarn (je 9) und die bei einem Spiel weniger haltenden Waliser (6) sind noch im Rennen. Der Donnerstag dürfte mehr Klarheit bringen, wenn Wales in Trnava in der Slowakei gastiert und Kroatien die Ungarn in Split empfängt (je 20.45).

(APA/dpa)

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